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Juli  07|2010

Eidgenössisches Feldschiessen und Rauchverbot

3 Dörfer im Bild

Bericht von Peter Haas
Das alljährliche Eidgenössische Feldschiessen gehört auch in unserer Gemeinde wieder der Vergangenheit an. Doch dieses Jahr war es eine spezielle Veranstaltung, denn das Rauchverbot ist auch hier angekommen.

1007 Juli 3dibDas Schützenhaus Elsenau in Menznau.

Es wurde geschossen, diskutiert, gegessen und getrunken. Doch etwas war im „Schützenstübli“ anders. Es wurde nicht geraucht. Denn auch dort darf man nicht mehr rauchen. So muss man neustens draussen, vor dem Schützenhaus rauchen. Dies wurde von den Schützen und Schützinnen brav befolgt und so gab es auch keine Misstöne darüber. Das Verständnis der Schützen wurde unterstützt durch das schöne Wetter das über die Schiesstage herrschte und da der Schützenwirt ein Tisch und zwei Bänke draussen aufstellte, konnte man auch dort gemütlich zusammen sein. Das einzige was man meinte ist, dass man vielleicht ein bisschen weniger trinkt, da man jetzt draussen rauchen müsse, erklärten mir einige betroffene Raucher, aber dies sei ja nicht der Grund warum man hier sei, sonder der Grund sei das Eidgenössische Feldschiessen.


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Juni  06|2010 

Das Norovirus machete in Menznau nicht halt

3 Dörfer im Bild

Bericht von Peter Haas
Das einzige Heim in der Gemeinde ist das Alters- und Pflegeheim Weiermatte. In diesem ist vor kurzem das Norovirus ausgebrochen.
Das Heim
1006 Juni 3dibAuch das Altersheim wurde leider nicht vom Norovirus verschont
Das Heim steht seit gut 20 Jahren in der Weiermatte. Die erste Anstalt war das „Muserhus“ für Frauen und das „Dunerhus“ oder „Schreinerhus“ für Männer, heute Ober- und Unterrüdel. Bis 1883 und 1884 waren diese beiden Anstalten vorhanden. 1919 war der Bau der Anstalt Elsenau. 1938 brannte das Dachgeschoss. Nach diesem Brand bezog man bis 1989 eine damals neue Anstalt. Am 29.11.89 war es dann soweit und das heutige Alters- und Pflegeheim Weiermatte war einzugsbereit. Dieses Heim hat heute 59 Betten auf 3 Etagen, welche von den Bewohnern genutzt werden. Diese Betten werden aber nicht nur von Leuten aus der Gemeinde Menznau gebraucht, sondern auch von ortsfremden und ausserkantonalen Gästen. So knüpft man im Heim enge Kontakte, dies aber nicht nur zwischen Bewohnern, sondern auch zwischen dem Personal. Zwischen dem Personal und den Bewohnern kommt es nicht selten vor, dass man eine fast familiäre Beziehung aufbaut. Viele sehen einander ja täglich.

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Mai  05|2010

Sarah Ayesha Müller, eine Menznauer Schönheit

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Bericht von Matthias Setz
Die Gemeinde Menznau zeichnet sich nicht nur durch ihre schöne Landschaft aus. Sie hat auch bezüglich menschlicher Schönheit einiges zu bieten. Ein gutes Beispiel hierfür ist Sarah Ayesha Müller. Sie kandidiert in diesem Frühling für den Titel «Miss Zentralschweiz 2010».

1005 Mai 3dibSarah Ayesha Müller

Seit Weihnachten 2004 in Geiss Sarah Ayesha Müller (19) ist in Adliswil bei Zürich in einem renovierten Bauernhaus aufgewachsen. Im Jahr 2004 ist sie dann mit ihrer Familie an den Soppensee in Geiss gezogen. Bei der Besichtigung des Baulan-des fand vor allem ihre Mutter Freude an der ländlichen Landschaft, während sich bei den Kindern eher Wehmut breit machte. Als man dann aber in das neue zu Hause eingezogen war, legte sich die Verunsicherung auch bei Sarah Ayesha Müller ziemlich schnell und wandelte sich in wahre Begeisterung für den stillen Ort am See. Als naturverbundener Mensch liebt sie es, um den Soppensee zu joggen oder mit Freunden einen Spaziergang durch die schöne Landschaft zu machen.

Berufsziel Primarlehrerin

Der Umgang mit Kindern bereitet Sarah Ayesha Müller grosse Freude. Sie hat vier jüngere Brüder, welche sie zu Hause in Geiss immer auf Trab halten. Momentan lässt sie sich an der PHZ (Pädagogische Hochschule Zentralschweiz) zur Primarlehrerin ausbilden. Daneben besucht sie auch Gesangs-unterricht an der PHZ und Klavierunterricht an der Musikschule Menznau.

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April  04|2010

Fasnachtsbericht 2010

3 Dörfer im Bild

Bericht von Daniela Galliker
Sie ist wieder vorbei, die 5. und schönste Jahreszeit für alle Fasnächtler. Rasend schnell ist die Zeit vom Schmutzigen Donnerstag bis zum Güdisdienstag vergangen. Man hat einige neue Leute kennengelernt und wieder viel Lustiges erlebt.
Die Erinnerung an das Fasnachtsjahr 2010 ist immer noch in den Köpfen der meisten Fasnächtler tief verankert. Auch bei mir sind die Bilder der Fasnacht noch nicht verblasst. Vor allem der Schmutzige Donnerstag ist dieses Jahr ein Tag, den man sicher nicht vergisst. Gestartet wurde bereits morgens um 06.00 Uhr.
1004 April 3dibDer Umzug auf dem Menzberg. Schnee ahoi.
Zu dieser Zeit konnte man noch nichts gegen das Wetter sagen, ausser dass es eiskalt war. Der Vormittag verging wie im Flug, von Menznau nach Willisau und wieder zurück. Am Nachmittag fand dann der Umzug im Menzberg statt. Kurz bevor der Umzug starten sollte, begann das „Traum“-Wetter. Es stürmte und schneite, so etwas habe ich in den letzten Jahren an der Fasnacht noch nie erlebt. Zudem war es auch wieder eiskalt. Der Vormittag verging wie im Flug, von Menznau nach Willisau und wieder zurück. Am Nachmittag fand dann der Umzug im Menzberg statt. Kurz bevor der Umzug starten sollte, begann das „Traum“-Wetter. Es stürmte und schneite, so etwas habe ich in den letzten Jahren an der Fasnacht noch nie erlebt. Zudem war es auch wieder eiskalt. Dieses Jahr waren die Temperaturen an der Fasnacht immer sehr tief. Kaum hatte man das Instrument schnell weggelegt oder hat es nicht mehr aufgewärmt, war es schon wieder eingefroren. Und das war immer so.

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März  03|2010 

3 Dörfer im Fasnachtsfieber

3 Dörfer im Bild

von Irene Reis
Auch in Menznau folgt auf Frühling, Sommer, Herbst und Winter die 5. Jahreszeit – die Fasnacht. Bereits im alten Jahr wird mit der Goslerbar auf die Fasnacht eingestimmt. Kaum konnte man sich von Weihnachten und Silvester erholen folgte auch gleich der grösste Ball in der Gemeinde: der Gosler- und Chorb­ball. 
1003 März 3dib Seewoggosler am Umzug auf dem Menzberg

Einmal mehr haben die Seewog­gosler und der KTV ihr Motto am Ball genial umgesetzt und die Mehrzweck­halle in eine Ritterburg mit allem Drum und Dran verwandelt. Kurz darauf feierte die ältere Generation die Heimfasnacht. Die Fasnachtswoche folgte dann im Handumdrehen. Auch dort schaut Menz­nau nicht untätig zu, sondern mischt im Fasnachtsgeschehen mit. Der Mitt­woch vor dem Schmutzigen Don­ners­tag wird vom SVKT jeweils gewarm-upt. Stars und Sternchen fanden sich an der Glanz und Gloria-Party ein um sich auf die Fasnacht einzustimmen. Bereits wenige Stunden später wartete Menznau ge­spannt auf den Urknall und vergnügte sich an der Tagwache. Nach der obligaten Mehlsuppe folgt selten der Schlaf. Denn eine Postautofahrt entfernt fand dieses Jahr wieder der Menzberger Fasnachts­umzug statt. An diesem Umzug zeigte sich einmal mehr, wie fasnächtisch Menznau, Menzberg und Geiss gestimmt sind. So zählt nämlich unsere Gemeinde bereits drei Guggenmusiken: die Seewog­gosler, die Second Hand und die Wolfs­hüler. Doch damit nicht genug: Auch die Zapfwälle-Zonft, der Konfetti Club und der Schnägge Club Änenonde sind an der Fasnacht nicht zu bremsen. so auch nicht auf dem Menzberg. Der Konfetti Club sorgt stets dafür, dass die Strassen bunter werden und der Schnägge Club sowie die Zapfwälle-Zonft sind immer für eine Showeinlage zu haben. Nicht zu vergessen der Fasnachtsverein Menzberg, welcher den Umzug organisierte. Zu diesen Vereinen kommen natürlich unzählige Fasnachtbegeisterte, die den Umzug ausschmückten. 

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Februar  02|2010

Die Menzberger Linde

3 Dörfer im Bild

von Elias Vogel
1002 Februar 3dib Die mächtige Linde auf der Schüregg.
Einsam steht sie da, die mächtige und bald 60-jährige Linde auf der Schüregg. Schon gar mancher starker Sturmböe hat sie standgehalten. Viele Tagesausflügler, Wandergesellen oder Einheimische ruhten sich schon auf den zwei Bänken unter der Linde aus und genossen die herrliche Aussicht. Man sieht von hier aus Hügel und Berge soweit das Auge reicht. 

In den vergangenen Jahren durchlief die Linde viele Veränderungen durch die vier Jahreszeiten und den Umwelteinflüssen. Die Linde war Zeugin von Dingen, welche sie stillschweigend für sich behält. Unter der Linde steht ein schwarzes, aus Stahl gefertigtes Kreuz, in dessen Mitte steht mit weisser Schrift das Sprichwort „Glück und Unglück beides trag in Ruh alles ist vergänglich und auch du“. Ein Sprichwort, welches zum Nachdenken anregt. Einmal im Jahr läuft rund um die Linde besonders viel. Dann nämlich, wenn der alljährliche Menzberger-Schwinget stattfindet. Ein Fest bei dem Jung und Alt auf der Matte bei der Schüregg direkt hinter der Linde zusammenkommen. Doch wie kam diese Linde hierher? Es war im Frühling 1956, als Xaver Vogel Sen. auf einem Streifzug durch den Wald seines Betriebes Schüregg war.

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Januar  01|2010

Bericht von Sabina Gohl

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von Sabina Gohl
1001 Januar 3dib Arthur Duss, leistet schon ca.
30 Jahre Winterdienst auf dem Menzberg.
Die Winterzeit ist eingetroffen und in den höheren Lagen schneit es immer wieder. Im Radio hören wir ständig, die Schneefallgrenze sei auf 600 m. ü. M. gesunken, irgendwo sei eine Strasse wegen eines Unfalls gesperrt... aber es ist für uns alle selbstverständlich, dass wir nach der Arbeit  mehr oder weniger ohne Probleme wieder nach Hause kommen. Nicht ganz so war es vor nicht mehr als 30 Jahren.
Auf dem Menzberg, 1000 m. ü. M., wurden die früher noch viel grösseren Schneemengen mit einem Pferdegespann und Holzpflug geräumt. Arthur Duss, der seit ca. 1980 den Winterdienst auf dem Menzberg leistet, erklärte genau, wie früher die Strasse von Menznau bis zum Menzberg vom Schnee geräumt wurde. Es wurden vier Pferde vor einen Schneepflug aus Holz gespannt. Dieser Pflug hatte die Form eines Dreiecks, auf dem ca. 6 Männer sassen, damit der Pflug genügend Gewicht auf den Boden brachte. Diese Männer hatten alle Schneeschaufeln dabei. Mit diesen wurde zusätzlich noch Schnee beiseite geschaufelt. Zwischendurch brauchte man eine Wärmung durch heissen Kaffee. Bei den Nebenstrassen zu den Teils sehr abgelegenen Höfen wurde der Schnee oft gar nicht geräumt. Es ist aber auch zu beachten, dass zu dieser Zeit noch lange nicht alle Bewohner ein Auto besassen. Oft war man im Winter zu Fuss unterwegs, oder mit dem Pferd. Als die Motorisierung vermehrt zunahm, sind auch die Ansprüche an die Schneeräumung gestiegen. Da Arthur Duss einer der ersten Traktorbesitzer auf dem Menzberg war, übernahm er diese Tätigkeit als Schneeräumer. Die ersten Traktoren, welche er besass, waren aber dieser äussert starken Belastung nicht gewachsen. Ständig war das Getriebe defekt. Oder er blieb mit dem Traktor in einer Schneewächte stecken.

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