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Februar  02|2010

Die Menzberger Linde

3 Dörfer im Bild

von Elias Vogel
Die mächtige Linde auf der Schüregg.
Einsam steht sie da, die mächtige und bald 60-jährige Linde auf der Schüregg. Schon gar mancher starker Sturmböe hat sie standgehalten. Viele Tagesausflügler, Wandergesellen oder Einheimische ruhten sich schon auf den zwei Bänken unter der Linde aus und genossen die herrliche Aussicht. Man sieht von hier aus Hügel und Berge soweit das Auge reicht. 

In den vergangenen Jahren durchlief die Linde viele Veränderungen durch die vier Jahreszeiten und den Umwelteinflüssen. Die Linde war Zeugin von Dingen, welche sie stillschweigend für sich behält. Unter der Linde steht ein schwarzes, aus Stahl gefertigtes Kreuz, in dessen Mitte steht mit weisser Schrift das Sprichwort „Glück und Unglück beides trag in Ruh alles ist vergänglich und auch du“. Ein Sprichwort, welches zum Nachdenken anregt. Einmal im Jahr läuft rund um die Linde besonders viel. Dann nämlich, wenn der alljährliche Menzberger-Schwinget stattfindet. Ein Fest bei dem Jung und Alt auf der Matte bei der Schüregg direkt hinter der Linde zusammenkommen. Doch wie kam diese Linde hierher? Es war im Frühling 1956, als Xaver Vogel Sen. auf einem Streifzug durch den Wald seines Betriebes Schüregg war.

 Dabei entdeckte er, den ca. dreijährigen Wildwuchs zwischen den Tannen. Er verpflanzte daraufhin die Linde auf die Schüregg, wo sie in den letzten Jahren mächtig heranwuchs. Die Linde ist gewachsen und mit ihr die Familie Vogel, für welche die Linde eine spezielle Bedeutung hat. Nach getaner Arbeit auf seinem Hof, war Xaver Vogel Sen. zusammen mit seiner Frau Marie, seinen Kindern und später Enkelkinder sehr oft hier. Auch heute noch sind nebst allen anderen Spaziergängern immer wieder  Angehörige der Familie von Xaver und Marie Vogel-Felder hier anzutreffen. Nach dem Tod ihres Mannes im Jahre 1999 kommt seine Frau Marie(83) auch heute noch sehr oft hierher und geniesst die spezielle Atmosphäre dieses Ortes, welcher ihr Mann ihm gegeben hat.

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