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Februar 02|2012

Heute schon gepostet?

Kolumne

Kolumne von Peter Haas
Facebook, Twitter oder Google +, wo sind Sie so alles angemeldet? Zum Leben gehören ja heutzutage die sozialen Netzwerke wie das Bleistift ins eigene Etui. Man kann mit Freunden chatten, Bilder hochladen und kommentieren, mitteilen wo man gerade ist und so etwa überall "gefällt mir" drücken. Ist doch auch ok, oder?

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Februar 02|2012

Ein gelungenes Meisterwerk im Kirchturm

Der zweite Stundenschlag im Winter

Bericht von Hans Galliker
1202 Aktuell
Hans Galliker und Erwin Pfyffer auf dem Weg hoch zum Glockenturm.
Als 2010 alles rund um die Glocken im Kirchturm erneuert wurde, haben die Fachleute mehrheitlich alles des schon Vorhandenen übernommen. Dies freute auch Hans Galliker sehr, denn das meiste des Übernommenen hat er 1956 selbst gemacht. Dieses Erlebnis hat er aufgeschrieben und Erwin Pfyffer von der Kirchgemeinde Menznau zukommen lassen. Dieser hat sich daran gemacht, dass dieses Erlebnis nicht einfach nur archiviert wird, sondern auch an die Menznauer Bevölkerung gelangt.

„Bei der Teilerneuerung des Kirchengeläutes im Turm des Pfarrkirche Menznau in den Dreissigerjahren wurde eine zusätzliche grössere Glocke in der Glockengiesserei in Aarau gegossen und mit Pferdezug nach Menznau transportiert. Diese grosse Glocke wurde mit Seilzug von Schülern auf den Kirchturm hochgezogen. Die Platzierung dieser Glocke verursachte wegen Mangel an Platz etwas Schwierigkeiten. So musste auch das Schlagwerk des zweiten Stundenschlages abgeändert werden. Dazu wurde ein Gestell mit zwei Kufen angefertigt, wo der Hammer hochgezogen und zum Schlagen fallengelassen wurde. Diese Einrichtung funktionierte soweit. Doch zeigten sich in kalten Winternächten Störungen wegen Eisbildung an den Gleitkufen. Diese Störung hatte zur Folge, dass das ganze Schlagwerk und das damit verbundene Uhrwerk auch still standen.

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Februar 02|2012

Welchen Wintersport machen Sie?

Dörferplatz

Bericht von Luzia Mahnig
Thomas Banz 25, Bergsport, Menznau
Bruno Reis 30, Eishockey, Menznau
Markus Husmann 33, Präsident Ski-Club, Menznau
Durchs Klettern bin ich vor ungefähr vier Jahren zum Eisklettern gekommen. Zudem unternehme ich Skitouren und gehe gerne Freeriden. Ich verbringe fast jedes Wochenende und einen grossen Teil meiner Ferien mit Bergsport. Bei guten Bedingungen gehe ich manchmal auch unter der Woche am Abend in die Berge. Mir gefällt die Herausforderung immer weiter zu kommen und ans Limit zu gehen. Um die Gefahren im Bergsport zu minimieren, ist es wichtig, sich gut zu informieren und eine gewisse Erfahrung mitzubringen. Gerne würde ich in Zukunft vermehrt Sportarten miteinander kombinieren. Eine anspruchsvolle Klettertour zu unternehmen und anschliessend mit den Skiern hinunterzufahren, wäre super. Bis vor kurzem habe ich bei den River Rats in Menznau Inlinehockey gespielt. Um auch im Winter Hockey spielen zu können, fing ich vor ungefähr acht Jahren beim Schlittschuhclub Wolhusen mit Eishockey an. Nachdem dieser Verein aufgelöst wurde, wechselte ich zum HC Reidermoos. Dort trainieren wir einmal die Woche und haben ungefähr alle zwei Wochen einen Match. Für den Start war es hilfreich, dass ich vom Inlinehockey bereits einige Grundlagen mitbringen konnte. Teamsportarten machen mir im Allgemeinen viel Spass. Am Eishockey gefällt mir zudem, dass Einsatz, Geschwindigkeit und eine gewisse Härte gefragt sind. Früher bin ich auch Ski gefahren. Mittlerweile war ich jedoch schon seit einigen Jahren nicht mehr auf der Piste. Die meisten der 45 Ski-Club Mitglieder fahren Ski, nur einige wenige kommen jeweils mit dem Snowboard an die Vereinsanlässe. Jährlich führen wir fünf Skitage und ein Skiweekend durch. Dieses Jahr werden wir drei Tage in St. Moritz verbringen. Dabei sind jeweils die sportlichen Aktivitäten und die Geselligkeit gleichermassen wichtig. Neben dem Skifahren kommen bei uns auch andere Sportarten, wie beispielsweise wandern oder biken nicht zu kurz. Früher wurden auch Skitouren durchgeführt. Ich persönlich verbringe pro Saison 10 - 15 Tage auf den Skiern. Besonders gerne gehe ich auf das Brienzer Rothorn, da es gut erreichbar ist. Zudem gefällt mir die super Aussicht und die Talabfahrt.
 

Februar 02|2012

Prakatikum in China

Ein Tag als Praktikant beim Schweizer General Konsulat in Guangzhou

Bericht von Christoph Ineichen
Das Schweizerische Generalkonsulat in Guangzhou ist neben Peking, Shanghai und Hongkong eine von vier Schweizer Vertretungen in China. In den Bereichen Tourismus, Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung und Kultur fungiert die Schweizer Vertretung als wichtiger Brückenbauer zwischen den beiden Ländern. Seit der Eröffnung im Jahr 2006 werden von hier aus unter anderem Kontakte zu lokalen Behörden und Organisationen gepflegt, Schweizer Bürger vor Ort unterstützt oder Visa für chinesische Touristen ausgestellt. Als Praktikant geniesse ich zahlreiche Einblicke in die vielseitigen Tätigkeitsbereiche.

1202 Ein Tag als
Blick vom Generalkonsulat in Guangzhou
An die 100 Schweizer Firmen in Guangdong
Guangzhou – auch bekannt unter dem Namen Kanton – entwickelte sich als “Fabrik der Welt” zur bedeutendsten und dynamischsten Wirtschaftsmetropole Südchinas. Die landesweit grösste Import-/ Exportmesse “Canton Fair”, die zweimal jährlich hunderttausende Besucher nach Guangzhou lockt, verdeutlicht die gewaltige wirtschaftliche Triebkraft der Region. Auch an die 100 Schweizer Firmen – tätig in verschiedensten Industriezweigen – haben sich in den sechs südchinesischen Verwaltungszonen innerhalb des konsularischen Zuständigkeitsbereichs niedergelassen. Um ihre Aktivitäten und Investitionen zu fördern, wurde im Konsulat ein sogenannter “Business Hub” – die Wirtschaftsabteilung – eröffnet. Sei es als Vermittler potentieller Geschäftspartner oder als Förderer chinesisch-schweizerischer Zusammenarbeit, werden die Schweizer Firmen von hier aus je nach Bedarf unterstützt.


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