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Januar  01|2010 

Endlich Weihnachten

Kolumne

von Matthias Setz

Wann hat es bei uns eigentlich zum letzten Mal so richtig weisse Weihnachten gegeben? Die letzte weiße Märchenweihnacht liegt wohl schon gut und gerne fünf Jahre zurück. Manchmal hatte Petrus erbarmen und machte am Nachmittag des 24. aus dem Regen ein bisschen nasse Flocken. Diese Tatsache ist natürlich neben dem vielen Essen ein gefundenes Fressen für die Klimapessimisten in der Familie und findet seinen Niederschlag in den zahlreichen Nachweihnachtsgesprä-chen. Die Erderwärmung! Sie lässt die Polkappen und Gletscher schmelzen – all die lieben Klischees, wie weisse Weihnachten, Schneeflocken und Santa Claus werden weggeschwemmt. In Zukunft heisst es wohl grüne Weihnacht oder Green Christmas. Vielleicht gar nicht mal schlecht dieser Ausdruck: gerade an Weihnachten – in der Zeit der Besinnung schlechthin – wäre es doch angebracht, sich wieder einmal vor Augen zu führen, wie gut es uns eigentlich geht und was man alles tun könnte, um unser vergängliches Ökosystem für die kommenden Generationen zu erhalten.

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Januar 01/2010


Was geschah in Menznau vor 100 Jahren

aktuell

von Beno (Alfred) Bühler
Fertigungen / Handänderungen
1001 Januar aktuell1„Wie zu Schaller Toni’s Zeiten“

  • Das Heimwesen Waldacherhüsli in Menznau von Frau Huber-Warth in Hergiswil an Gottlieb Bühler in Menznau
  • Die Liegenschaft Schaubhaus im Dorf Menznau von Alois Näf an Witwe Maria Josefa Näf geb. Unternährer von und in Menznau
  • Das Heimwesen Stadelboden in Menznau von Josef Birrer an Josef und Anna Meyer-Meyer von Willisau-Land in Menznau
  • Die Liegenschaft Anteil Matthof in Menznau von Anton Stöckli sel. an Sohn Johann Stöckli von Luthern in Menznau
  • Die Liegenschaft Hinter-Rötelberg in Menznau von Josef Hüsler an Sohn Emil Hüsler von Nottwil in Menznau
  • Das Grundstück Hinterzibershausparzelle IX in Menzberg von Witwe Agatha Bossard-Limacher an Franz Roos in der Steinhalden zu Menzberg
  • Das Heimwesen Rüeblispitz in Menzberg von Witwe Agatha Bossard-Limacher an Josef Riedweg im Widenbach zu Menzberg
  • Der Hof Vorder-Rötelberg in Menznau von Gebr. Peter und Johann Näf an Josef Anton Barmettler von Buochs in Menznau
  • Eine Parzelle Mattland von 320 m2 von Josef Kunz, Wirt zum Restaurant, an Johann Korner, Zimmermeister, in Menznau
  • Die Liegenschaften Gasthaus zum Lamm, Oberhaus und Büchserhaus (wurde abgerissen und stand vermutlich im Gebiet Schafrain) in Menznau von Frau Marie Mathys-Weber an Ehemann Johann Mathys von Eriswil in Menznau
  • Das Heimwesen Längenbühlschürweid in Menzberg von Vinzenz Bieri an Ehefrau Maria Bieri-Furrer von Schüpfheim in Menzberg
  • Eine Parzelle Mattland von 300 m2 von Josef Kunz zum Restaurant an Matthias Bucher, Schuhmacher, von Entlebuch in Menznau
  • Bauwesen
  • Gebr. Nietlispach in der Twerenegg geben zu Protokoll, dass sie an ihrem Wohnhause eine Anbaute von 4,5 m Breite erstellt haben.

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Januar  01|2010

Bericht von Sabina Gohl

3 Dörfer im Bild

von Sabina Gohl
1001 Januar 3dib Arthur Duss, leistet schon ca.
30 Jahre Winterdienst auf dem Menzberg.
Die Winterzeit ist eingetroffen und in den höheren Lagen schneit es immer wieder. Im Radio hören wir ständig, die Schneefallgrenze sei auf 600 m. ü. M. gesunken, irgendwo sei eine Strasse wegen eines Unfalls gesperrt... aber es ist für uns alle selbstverständlich, dass wir nach der Arbeit  mehr oder weniger ohne Probleme wieder nach Hause kommen. Nicht ganz so war es vor nicht mehr als 30 Jahren.
Auf dem Menzberg, 1000 m. ü. M., wurden die früher noch viel grösseren Schneemengen mit einem Pferdegespann und Holzpflug geräumt. Arthur Duss, der seit ca. 1980 den Winterdienst auf dem Menzberg leistet, erklärte genau, wie früher die Strasse von Menznau bis zum Menzberg vom Schnee geräumt wurde. Es wurden vier Pferde vor einen Schneepflug aus Holz gespannt. Dieser Pflug hatte die Form eines Dreiecks, auf dem ca. 6 Männer sassen, damit der Pflug genügend Gewicht auf den Boden brachte. Diese Männer hatten alle Schneeschaufeln dabei. Mit diesen wurde zusätzlich noch Schnee beiseite geschaufelt. Zwischendurch brauchte man eine Wärmung durch heissen Kaffee. Bei den Nebenstrassen zu den Teils sehr abgelegenen Höfen wurde der Schnee oft gar nicht geräumt. Es ist aber auch zu beachten, dass zu dieser Zeit noch lange nicht alle Bewohner ein Auto besassen. Oft war man im Winter zu Fuss unterwegs, oder mit dem Pferd. Als die Motorisierung vermehrt zunahm, sind auch die Ansprüche an die Schneeräumung gestiegen. Da Arthur Duss einer der ersten Traktorbesitzer auf dem Menzberg war, übernahm er diese Tätigkeit als Schneeräumer. Die ersten Traktoren, welche er besass, waren aber dieser äussert starken Belastung nicht gewachsen. Ständig war das Getriebe defekt. Oder er blieb mit dem Traktor in einer Schneewächte stecken.

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