Nun ist es wieder so weit, es wird gekauft, getauscht und gesammelt. Alle sammeln „Tschutiböudli“ von den Teams an der WM in Südafrika.
Dieses Jahr ist es wieder soweit; ein weiteres spannendes Fussballspektakel steht an. Doch bevor überhaupt Fussball gespielt wird, sammeln klein und gross „Tschutiböudli“. Für jeden Spieler, dessen Team an der WM teilnimmt, gibt es ein solches „Böudli“ das man kauft oder tauscht und dann in sein eigenes Fussballheft einklebt. Für viele ist das Sammeln fast noch spannender als das Fussballspektakel. Denn ob auf dem Pausenplatz oder bei Kollegen, es wird überall getauscht. Man tauscht solange bis man sein Heft voll hat und wenn man danach immer noch im Tauschfieber ist, sammelt man weiter, entweder für einen Kollegen oder aber man will einfach seine Lieblingsspieler nochmals haben.
Ausflug der 3dörferpost anlässlich des 18-Jahr-Jubiläums
Bericht von Elias Vogel
Nachdem die 3dp im vergangenen Jahr ihr 18-Jahr-Jubiläum feiern konnte, machte man sich am Sonntag, 11. April mit der erlangten Volljährigkeit auf einen Vereinsausflug.
Giaccobo/Müller - zwei Meister der Satire.
Ziel der Reisegruppe, bestehend aus dem Redaktionsteam, dem Redaktionsrat, dem Lektor Beat Schaller, der Historik-Redaktorin Agnes Bühler, dem Mitgründer Josef Ineichen, der Präsidentin Frieda Fölmli und der Geschäftsführerin Doris Wicki, war Zürich.
Umgeben in der Welt der Hollywood-Filme nahm man im Restaurant Movie gemeinsam ein Nachtessen ein. Nach einem kurzen Fussmarsch entlang der Bahnhof-strasse in Zürich führte die Reise weiter zum Festsaal des Restaurants Kaufleuten. Pünkt-lich um 19.00 erschienen auf der Bühne die Gastgeber Mike Müller und Viktor Giacobbo.
Während 10 Jahren von 1989 bis 1999 lebte Pfarrer Franz Erni in Peru. Was er und Hedi Studer in dieser Zeit dort erlebt haben, berichtet er der 3dörferpost:
Die Pastoralequippe (v.l.n.r.): drei enge Mitarbeiter, Dr. med. Pepe
Ruedas, Hermana Hedi (Hedi Suter) , Padre Francisco (Pfarrer Franz Erni).
Seit langem habe ich die Rundbriefe von Missionaren und Entwicklungshelfern gelesen. 1980 besuchte ich in Peru die Fidei-Donum-Priester Benno Graf, Franz Gmür und Markus Degen. Dadurch verstärkte sich der Wunsch, dort auch einige Jahre im Sinn der Befreiungstheologie und ihrer „Option mit den Armen“ zu arbeiten. Die Motivation war, an einer ganzheitlichen Entwicklung der benachteiligten Mitmenschen mitzuwirken. Also nicht nur Seelsorge, sondern Menschen-sorge. So haben Hedi Studer und ich die Vorbereitungskurse bei Interteam und der Bethlehem Mission Immensee (BMI) besucht. Wir schlossen uns für den zehnjährigen Einsatz der BMI an, weil sie bereits Erfahrung mit Teams aus Laien-Fachleuten und Priestern hatte.
Unsere Aufgaben
Unsere Bereiche waren: Pastoral, Bildung, Gesundheit und technische Projekte. Die Arbeit in der pfarreilichen Pastoral war ähnlich wie in der Schweiz, allerdings ganzheitlicher. In den einzelnen Dörfern ergänzten uns die Animadores (KatechetInnen). Sie hielten wöchentlich eine Besinnungsstunde im Gemeindelokal oder bei sich zu Hause.
Die Gemeinde Menznau zeichnet sich nicht nur durch ihre schöne Landschaft aus. Sie hat auch bezüglich menschlicher Schönheit einiges zu bieten. Ein gutes Beispiel hierfür ist Sarah Ayesha Müller. Sie kandidiert in diesem Frühling für den Titel «Miss Zentralschweiz 2010».
Sarah Ayesha Müller
Seit Weihnachten 2004 in Geiss Sarah Ayesha Müller (19) ist in Adliswil bei Zürich in einem renovierten Bauernhaus aufgewachsen. Im Jahr 2004 ist sie dann mit ihrer Familie an den Soppensee in Geiss gezogen. Bei der Besichtigung des Baulan-des fand vor allem ihre Mutter Freude an der ländlichen Landschaft, während sich bei den Kindern eher Wehmut breit machte. Als man dann aber in das neue zu Hause eingezogen war, legte sich die Verunsicherung auch bei Sarah Ayesha Müller ziemlich schnell und wandelte sich in wahre Begeisterung für den stillen Ort am See. Als naturverbundener Mensch liebt sie es, um den Soppensee zu joggen oder mit Freunden einen Spaziergang durch die schöne Landschaft zu machen.
Berufsziel Primarlehrerin
Der Umgang mit Kindern bereitet Sarah Ayesha Müller grosse Freude. Sie hat vier jüngere Brüder, welche sie zu Hause in Geiss immer auf Trab halten. Momentan lässt sie sich an der PHZ (Pädagogische Hochschule Zentralschweiz) zur Primarlehrerin ausbilden. Daneben besucht sie auch Gesangs-unterricht an der PHZ und Klavierunterricht an der Musikschule Menznau.