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Oktober  10|2010

Heiteres Jubiläumsfest

20 Jahre Strickmusik Menznau

Reportage von Irene Reis
Pünktlich zum nationalen Rauchverbot feierte die Strickmusik Menznau ihr 20jähriges Jubiläum. So war es nicht zu umgehen, dass das Jubiläumsfest nicht etwa in einem Sääli, sondern im Zelt welches nicht „vollständig geschlossen ist“ auf dem Bahnhöfliparkplatz gefeiert wurde. Denn wer die Strickmusikanten kennt, der weiss dass es die Herren nicht ohne Villiger Nr. 1 gibt.
Am 5. September begleiteten die Strickmusikanten anlässlich ihres Jubiläums den Familiengottesdienst und gaben Balladen und Choräle zum Besten. Beim anschliessenden Apéro luden sie die Bevölkerung ein, mit ihnen auf den 20. Geburtstag anzustossen.

1010 Oktober aktuellDie Strickmusik Menznau am Jubiläumskonzert zum 20-jährigen Bestehen.
Weiter ging die Jubiläumsfeier in einem Festzelt auf dem Parkplatz des Restaurants Bahnhof. Dort verwöhnte die Strickmusik die Zuhörer mit Märschen, Polkas und anderen Stücken aus ihrem Repertoire. Durch das Programm führte Philipp Bucher, welcher immer wieder mit Anekdoten aus 20 Jahren Strickmusik auftrumpfte. So erfuhr man einige Informationen über die Strickmusik, welche viele bestimmt noch nicht wussten.
Am 11. Dezember 1990 um 20.15 Uhr wurde im kleinen Saal der Krone in Menznau mit 13 anwesenden Männern die Strickmusik Menznau gegründet. Die Gründungsmitglieder waren: Markus Achermann, Urs Achermann, Josef Bühler, Walter Fölmli, Thomas Hofer, Kurt Höltschi, Kurt Kurmann, Peter Meyer, Reto Nietlispach, Urs Reis, Pirmin Stöckli, Philipp Wigger und Tony Zemp. Am 14. Februar 1991 fand die erste Probe statt und bereits am 6. Juli hatten sie ihren ersten Auftritt in Form einer Gottesdienstgestaltung. Knapp ein Jahr später entschied man sich, die erste und bisher einzige Uniform zu kaufen. Einzig die pinkfarbene Fliege wurde gegenwärtig durch eine moderne violette Krawatte ersetzt. Wie Philipp Bucher bei seiner Ansage mit vereinseigenen Modells scherzte, waren in der engeren Auswahl ausserdem ein Strick mit Henkersknoten sowie eine Lismete - beides im Sinne des Namens „Strickmusik“. Dieser Name wurde übrigens ebenfalls an der Gründung bestimmt. Andere Vorschläge waren Dorfmusikanten, Menzos Blaskapelle, Fluehblick Musikanten oder Dorffinken Menznau.

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Oktober 10|2010

Mit Viktor Röthlin auf Erfolgskurs

Unbekannter Bekannter, Daniel Troxler Physiotherapeut

Bericht von Elias Vogel
Es war im Jahre 1975 als der heute 51-jährige Daniel Troxler von Menznau wegzog. Zusammen mit seinen Geschwistern wuchs er auf dem Bauernhof "Neuhüsli" auf, wo heute die Rickenhalle steht. Der gelernte Bäcker-Konditor arbeitet heute als Physiotherapeut auf dem ganzen Globus. Zu seinen Patienten gehören zahlreiche schweizer Spitzensportler. Andre Bucher, Anita Weiermann, Marcel Fischer oder Viktor Röthlin, sie alle durften auch dank ihrem Physiotherapeuten Daniel Troxler grossartige Erfolge in ihrer Karriere feiern. An seine Jugend in Menznau erinnert sich Daniel Troxler gerne. Er erlebte eine unvergessliche Kindheit. Im Winter konnte man problemlos die Schlitten nehmen und ohne auf den Autoverkehr aufpassen zu müssen Talfahrten in Angriff nehmen. Auch sonst gefiel es ihm in Menznau sehr gut. Auch heute noch besucht Daniel Troxler regelmässig in Menznau seine Eltern, Geschwistern und sein Patenkind. Wenn es die Zeit zulässt nimmt er auch gerne an Klassenzusammenkünften teil, um die Erinnerungen an seine Schulzeit
1010 Oktober Unbekannte BekannteDaniel Troxler und Viktor Röthlin sind ein unschlagbares Team.

Vom Bäcker zum Physiotherapeuten Nach der obligatorischen Schulzeit zog Daniel Troxler 1975 von Menznau weg, um in Walchwil die Lehre als Bäcker-Konditor zu machen. In Folge arbeitete er auf dem Beruf an verschiedenen Orten in der Zentralschweiz und in Bern. Der Sport hat seit seiner frühen Jugend eine wichtige Bedeutung. Zuerst als Athlet in diversen Sportarten und danach als Trainer. Nach einigen Jahren auf dem Beruf entschied er sich eine neue Richtung einzuschlagen. Er arbeitete als Magaziner und Taxichauffeur und machte nebenbei die Ausbildung zum Masseur. Im Alter von 31 Jahren holte er das 10. Schuljahr nach und bestand den Numerus Clausus. Dies ermöglichte ihm die Zulassung zur Ausbildung zum Physiotherapeuten. Die entscheidende Reise An der Cross Weltmeisterschaft in Cap Down war Daniel Troxler 1996 Verbandsphysiotherapeut der Schweizer Athleten. Dies war zudem auch die erste Begegnung mit dem Marathonläufer Viktor Röthlin, der damals über 10‘000 Meter an den Start ging. Aus dieser Begegnung wuchs eine enge Freundschaft und Zusammenarbeit heran, die in Folge zu zahlreichen Erfolgen von Viktor Röthlin führten. Daniel Troxler erinnert sich gerne an die entscheidende Reise entlang der Ostküste von Australien zusammen mit Viktor Röthlin, nach der Olympiade 2000 in Sydney .Auf dieser Reise diskutierten Verbesserungsmöglichkeiten im Umfeld von Viktor Röthlin und legten entscheidende weitere Schritte fest, wie es Viktor an die Spitze schaffen kann.

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Oktober 10|2010

Fehlt Ihnen der Frisch Plus?

Dörferplatz

Bericht von Peter Haas
Alfred Bättig, 69, Pensionierter Bahnarbeiter, Menznau
Frederika Ter Pelle, 76, Pensionierter Lehrerin, Menzberg
Gisela Limacher-Stöckli, 35, Hausfrau, kaufm. Angestellte, Geiss
Da ich direkt über dem Frisch Plus wohne, finde ich es sehr schade. Es reut micht sehr, da es für mich ein sehr grosses Sortiment im Frisch Plus hatte. Bis jetzt konnte ich für den schnellen Einkauf in den Frisch Plus gehen ohne dass ich bei Regen nass wurde. Im Winter konnte ich sogar mit den Finken schnell in den Laden gehen. In Menznau gibt es zum Glück doch noch Möglichkeiten zum Einkaufen, ich muss mich aber umgewöhnen. Für mich ändert sich eigentlich nichts da ich auf dem Menzberg oder in Willisau einkaufen gehe. Deswegen kann ich nicht viel dazu sagen, bin aber sehr froh, dass wir hier auf dem Menzberg noch das Chäsilädali haben. In diesem kann ich zwischendurch schnell einkaufen gehen und treffe meistens auch noch Leute mit denen ich mich kurz unterhalten kann. Ich bekomme das mit dem Frisch Plus nur nebenbei mit, da ich sehr wenig in den Frisch Plus einkaufen ging. Aber wenn ich dort einkaufen ging, dann musste ich mit meinen Kindern immer noch einen Abstecher auf den Spielplatz machen. Für den schnellen Einkauf nutze ich die Einkaufsmöglichkeiten in Geiss und geniesse diese auch.
 
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Oktober  10|2010

Ungebremster Reisedrang

Kolumne

Kolumne von Luzia Mahnig
Wohnen in Menznau, Arbeiten in Luzern, in den Ausgang nach Zürich und am Wochenende ein Kurztrip ins Tessin - oder gar ein Wochenendurlaub in London. Der Flug dorthin ist, den Stau am Gotthard mitberücksichtigt, ohnehin kürzer als die Reise in den Süden unseres Landes. Und für 18.95 CHF mit Easy-Jet auch noch günstiger. Obwohl, bei dieser Fluglinie dauert die Reise, aufgrund von vielen Verspätung-en, eventuell doch etwas länger. Zusätzlich unternehmen wir mindestens einmal im Jahr eine grössere Reise, am besten in die USA, oder zumindest nach Italien. So verbringen wir unser Leben Tag für Tag im Auto, Zug, Bus oder Flugzeug.

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