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Januar 01/2011

Schmidiger GmbH

Die Funktechnik- Spezialisten seit 13 Jahren im Menzberg

Bericht von Peter Haas

Vor gut 20 Jahren gründete Willi Schmidiger seine eigene Firma. Er entschied sich damals spontan zu diesem Schritt, ohne genau zu wissen, wohin der Weg führen sollte. So bezeichnet er heute diese Entscheidung als „Sprung ins kalte Wasser“.

Berufsweg

Willi Schmidiger interessierte sich schon von Kindesalter an für die Technik und zerlegte alle möglichen elektrischen Apparate um herauszufinden, wie diese funktionieren. Als er dann in der 4. Klasse eine Modelleisenbahn baute, war sein Interesse für die Technik ganz geweckt. Daraus entwickelte sich dann, dass er für sich und seine Umgebung Fernseher und Radios zu reparieren begann. 

Nach der Primar wechselte er für vier Jahre in die Kanti. Nach diesen vier Jahren entschied er sich, von der grauen Schultheorie in etwas Praktisches zu wechseln und startete die Lehre als Elektromonteur. Dies nachdem er keine Lehrstelle in seinem Wunschberuf als Radio- Fernsehelektriker fand. Einige Zeit nach seiner Lehre begann er das Ingenieurstudium und schloss dieses nach drei Jahren mit einem Diplom ab. Danach arbeitete er eine zeitlang als Entwicklungsingenieur in der Medizinalbranche. Bald wuchs in ihm der Wunsch einer eigenen Firma. Er wollte viele Dinge selber an die Hand nehmen und träumte davon, eines Tages sogar von eigenen Entwicklungen und Produkten leben können.

1101 AktuellWilli Schmidiger (2.v.r.) mit einigen seiner Mitarbeiter.
So gründete er 1989 seine Einzelfirma in Buonas/Rotkreuz. Dort arbeitete er alleine an Ingenieursarbeiten und machte Entwicklungen für andere Firmen. Als ihm vier Jahre danach der Hof seiner Eltern zum Kauf angeboten wurde, öffnete sich für ihn die Tür von der eigenen Firma im Menzberg. So zog er mit seiner Familie und der Firma nach mehreren Jahren der Vorbereitung 1997 in den Menzberg. Ein Jahr später stellte er dann seinen ersten Mitarbeiter ein. 

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Januar 01|2011

Benutzt ihr die öffentlichen Verkehrsmittel?

Dörferplatz

Bericht von Irene Reis
Markus Unternährer, Betriebsmechaniker Luzerner Kantonsspital, Menznau
Susanne Hodel, Betreuungs-. und Pflegemitarbeiterin, Geiss
Patricia Riedweg, Schülerin, Menzberg
Ich fahre täglich mit dem 6.04 Uhr Zug nach Luzern zur Arbeit. Der ist fast immer pünktlich und es gibt keine Probleme. Im Zug kann ich mich im Gegensatz zum Autofahren erholen. Ich habe den Verkehrsstress nicht und kann stattdessen Zeitung lesen. Perfekt wäre es, wenn es in Menznau einen 20Minuten Kasten gäbe und wenn der Zug in Wolhusen nicht diese lange Wartezeit hätte. Ansonsten bin ich sehr zufrieden und würde jeden ermutigen, auf den Zug umzusteigen. Am Abend sind die Züge zwar meist voll, aber wenn man alleine reist, findet man immer einen Platz. Der Fahrplanwechsel vom 12. Dezember hat keinen Einfluss auf die Züge in Menznau. Neu sind die Flügelzüge, welche sich in Wolhusen trennen, aber auch dies betrifft nicht meine Züge. Auch in der Freizeit benutze ich manchmal den Zug, beispielsweise wenn wir wandern gehen. Nächstes Jahr mache ich die Ausbildung zur Pflegefachfrau in Luzern. Dafür werde ich mit dem Zug pendeln. Momentan benutze ich selten die ÖV. Für die Arbeit fahre ich mit dem Auto nach Wolhusen. Früher in der Schule sind wir von Dambach mit dem Velo nach Geiss und in der Oberstufe über Stettenbach nach Menznau gefahren. Einen Schulbus haben wir nie vermisst, denn auf dem Schulweg haben wir oft viel erlebt. Wenn es fest geregnet hat, hat uns jemand gefahren. Damals haben uns die Autofahrer vorgeworfen es sei störend und gefährlich, wenn wir auf der Strasse nebeneinander fahren. Ich habe es nie verstanden. Heute, als Autofahrerin verstehe ich es. Ein Radweg in der Honauerstrasse wäre bestimmt eine gute Lösung. Den Zug benutze ich nur manchmal für Ausflüge in der Freizeit. Aber nächstes Jahr wird sich dies ja ändern. Ich fahre jeden Tag mit dem Postauto vom Menzberg nach Menznau zur Schule, über den Mittag kurz nach Hause und am Abend wieder nach Hause. Am Morgen hat es gute Verbindungen. Nach der Sagi oder in der Twerenegg ist das Posti meist voll und ein paar müssen stehen. Auch nach der Schule gibt es gute Verbindungen um wieder nach Hause zu kommen. Um 18.40 Uhr fährt das letzte Posti, das ist ein bisschen früh. Wenn ich am Freitag im Jugendraum oder am Samstag sonst in Menznau bin, wäre es toll wenn später noch Eines fahren würde. So muss uns halt immer jemand abholen kommen. Auch so um 10.00 Uhr dürfte es noch eines geben, für den Fall dass ich später Schule habe. Manchmal fahre ich auch in der Freizeit mit dem Posti und dem Zug um etwas zu unternehmen. Bei schönem Wetter nehme ich dafür aber oft das Töffli.
 
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Januar  01|2011

Wegwerfgesellschaft

Kolumne

Kolumne von Luzia Mahnig

03:00 – Die Party ist zu Ende. Das Aufräumen beginnt hingegen erst jetzt richtig. Überall liegt Abfall herum und die Bar-Tische sind mit Biergläsern belegt – die meisten noch halb voll. Kaum zu glauben, dass wir gerade erst eine Weltwirtschaftskrise überstanden haben. Ein Rückgang des Konsums ist zumindest im Ausgang nicht wahrzunehmen.

Nicht nur die Getränke in der Bar werden stehengelassen. Auch der Teller im Restaurant wird nicht ausgegessen und das Jogurt, das wir im 10er Pack gekauft haben, um von einer Aktion zu profitieren, überschreitet das Haltbarkeitsdatum ungegessen. Überflüssig zu erwähnen, dass man somit durch diese Aktion gar nichts sparen konnte.

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