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 Übersicht alle Ausgaben

 
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April 04|2011

Eröffung eines Kebab-Imbiss in Menznau

Auf dem Kronenplatz werden türkische Spezialitäten angeboten

Bericht von Luzia Mahnig
Auf dem Kronenplatz in Menznau wird Anfang April der türkische Imbiss „Oriental Kebab“ eröffnet. Der Koch und Geschäftsführer Alkim Üzmez wird zusammen mit seinem Bruder Berkan Üzmez türkische Spezialitäten anbieten. Um einen Kebab zu geniessen, musste die Bevölkerung der Gemeinde Menznau bisher in die Nachbargemeinden ausweichen. Nun erhält auch das Dorf Menznau ein solches Angebot. Kurz vor der Eröffnung des „Oriental Kebab“ stellt der Geschäftsführer Alkim Üzmez sein Konzept der 3dp vor. 3dp: Wie kamen Sie zur Idee in Menznau einen Kebab-Imbiss zu eröffnen?
Alkim Üzmez: Bisher habe ich in der Stadt Luzern in einem Take-Away-Imbiss gearbeitet. Dort konnte ich die Zubereitung von Take Away Gerichten erlernen. Ich hatte immer den Wunsch mich eines Tages selbständig zu machen. Als ich bemerkt habe, dass in Menznau ein geeigneter Standort vorhanden ist, habe ich die Chance gepackt etwas Eigenes aufzubauen.

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April 04|2011

Generalversammlung der 3dörferpost

Im Gasthof Ochsen, Geiss

Bericht von Peter Haas
Am Freitag, 18. März fand im Restaurant Ochsen in Geiss die Generalversammlung der 3dörferpost statt. Die GV besteht aus den stimmberechtigten Delegierten der Trägervereine der 3dörferpost, dem Redaktionsrat, der Präsidentin Frieda Fölmli und der neuen Geschäftsführerin Sabina Gohl.
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Die beiden neuen Redaktionsmitglieder Antonia Wicki aus Menznau und David Vogel vom Menzberg.
Die Trägervereine sind die Einwohnergemeinde Menznau, die Kirchgemeinde Menznau, die Kirchgemeinde Menzberg, die Kirchgemeinde Geiss, die Korporation und der Gewerbeverein Menznau. Auch das Redaktionsteam war an der GV anwe-send.Beim Rückblick auf das vergangene Geschäftsjahr hob die Präsidentin einer der Höhepunkte hervor. Dies war der Jubiläumsausflug mit allen nach Zürich zur Sonntagssendung Giacobbo/Müller.

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April 04|2011

„Dad was a Hot Rod – Mum was a Formula Car“

Simon Knecht kümmert sich um die Typenprüfung eines Hot Rods

Bericht von Sabina Gohl
Der Menznauer Simon Knecht war einst, im Jahr 2009, der zweitplatzierte bei der Berufs-SM der Carrosseriespengler. Jetzt nach zwei Jahren, ist er stark mit seiner Abschlussarbeit der Ausbildung als Karrosserie- und Fahrzeugbautechniker beschäftigt. Er baut zusammen mit seinem Schulkollegen Tobias Lichtsteiner aus Fischbach und dem Geschäftsinhaber Dani Ryser von „Tuning-Factory“ in Hüswil einen Hot Rod.

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Das Chassis des neuen Hot Rods im „old school“-Stil. V.l.n.r.: Tobias Lichtsteiner, Dani Ryser – Inhaber von Tuning Factory, und der Menznauer Simon Knecht.
In der Mai-Ausgabe der 3dp im Jahr 2009 berichteten wir über die erfolgreiche Teilnahme von Simon Knecht an der Berufs-Schweizermeisterschaft. Er wurde als zweiter platziert. Er schloss seine Lehre als Carrosseriespengler bei der Firma Glanzmann Carrosserie in Menznau ab. Was macht Simon jetzt nach zwei Jahren? Er geht zur Schule. Zusammen mit Tobias Lichtsteiner aus Fischbach (auf dem Foto links), absolviert er momentan die Ausbildung als „Carrosserie- und Fahrzeugbautechniker“ in Kaiserslautern. Die Ausbildung dauert zwei Jahre, er steht jetzt gerade vor seinem Abschluss. Dazu gehört üblicherweise eine Diplomarbeit. Zu zweit, zusammen mit seinem Kollegen Tobias, ist er momentan stark damit beschäftigt.

Wie Simon zu dieser interessanten Aufgabe kam
Im letzten Herbst mussten sie ein passendes Thema für die Diplomarbeit haben. Zum Glück kannten sie Dani Ryser, der Inhaber von der Firma „Tuning-Factory“ in Hüswil. Denn er hatte eine Idee. Er möchte Bausätze von dem amerikanischen Kultauto „Hot Rod“ importieren, diese in der Schweiz zusammenbauen, für die Schweizer Strassenzulassung prüfen und anschliessend verkaufen. Das ganze tönt viel einfacher als es wirklich ist. Er brauchte zwei Experten, welche sich bestens mit der Berechnung der dynamischen Kräften auskennen. Der Zeitpunkt passte perfekt. So stimmten Simon und Tobias sofort zu und machten sich gleich an die Arbeit.

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April 04|2011

Was bedeutet Ihnen die Fastenzeit?

Dörferplatz

Bericht von Antonia Wicki
Anton Eiholzer, 86, pensionierter Landwirt
Agnes Eiholzer, 52, Familienfrau, Geiss
Lisbeth Bühler, 49, gelernte Krankenschwester, med. dipl. Masseurin und Hausfrau, Menznau
Heute wird nicht mehr viel gefastet, obwohl es doch eine gute Sache wäre, nach dem üppigen Leben, wo man alles hat, sich selber oder seinen Mitmenschen etwas Gutes zu tun. Wir alten Leute sind ja von der Fastenzeit dispensiert, aber trotzdem denke ich daran und gebe auch etwas ins Fastenopfer und verzichte auf mein abendliches Gläsli Whisky oder Cognac. Früher durfte man während der ganzen Fastenzeit nicht rauchen, das war sehr schwierig. Beim Essen hat sich nicht viel geändert: An Freitagen gab es sowieso nie Fleisch und am Karfreitag und Aschermittwoch assen wir Fisch oder Apfelküchlein. Ich habe das Gefühl, die Fastenzeit kommt wieder mehr auf, wenn auch anders als früher, zum Beispiel mit Fastenwochen. Das wäre jedoch nichts für mich. Ich esse in der Fastenzeit keine Schokolade und Süssigkeiten. Wir leben heutzutage so im Überfluss, da sollte man mal auf etwas verzichten können. Deshalb unterstütze ich auch diejenigen beim Fasten, die den Willen dazu haben, zum Beispiel meine Tochter, die während der Fastenzeit kein Fleisch isst. Als Kind ging ich möglichst oft für die Eltern einkaufen, damit ich Sugus und Guetsli bekam, die ich dann aufbewahrte. Zu Hause gab es in dieser Zeit kein Fleisch und am Karfreitag auch keine Milchprodukte, weil wegen einer Seuche vor langer Zeit ein Versprechen an Gott gemacht worden war. Während der Fastenzeit essen wir in der Familie bewusster und verzichten zum Beispiel auf ein Dessert unter der Woche. Wenn die Kinder aber trotzdem etwas Süsses wollen, müssen sie es sich selber kaufen. Früher habe ich viel strikter gefastet, da das von den Eltern und dem Glauben verlangt wurde. Wir Kinder haben Schokolade, Süsses und Guetsli während der Fastenzeit in einer Box gesammelt und aufbewahrt. Damals ist mir das schwer gefallen, heute habe ich keine Mühe damit. Dieses Jahr mache ich bei einer begleiteten Fastenwoche mit, das heisst, eine Woche lang werde ich mich enthaltsam ernähren. Jeden Abend wird ein einstündiges Treffen in der Gruppe stattfinden, wo wir unsere Erfahrungen besprechen können. Ich bin zuversichtlich, dass ich es schaffen werde!
 
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April 04|2011

Adieu

Kolumne

Kolumne von Elias Vogel
Überall wo Menschen sind, entstehen spannende Geschichten über die man schreiben kann. Die letzten sechs Jahre ging ich als Redaktor solchen Geschichten innerhalb der Gemeinde Menznau und teilweise auch fernab der Gemeindegrenzen nach. Die unterschiedlichen Themenbereiche und vor allem die vielen verschiedenen Begegnungen bereicherten mich sehr. Ich führte Gespräche mit unzähligen verschiedenen Personen und lernte so deren unterschiedlichsten Lebensgeschichten kennen. Ich lernte beispielsweise einen Mausefänger, Pianobauer, Karatekämpfer, Waffenläufer, Autoren, Moderator, Kuhzüchter, Künstler, Eiskletterer und verschiedene Musiker, Politiker Bauern und Jäger kennen. Alle diese Menschen hatten ihre Wurzeln in der Gemeinde Menznau. Durch meine Arbeit in der Redaktion der 3 Dörferpost lernte ich meine Heimatgemeinde aus einem völlig neuen Winkel zu betrachten und zu erleben.

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April 04|2011

„Das Herz des Hotels wurde wiederbelebt“

Neueröffnung des Landgasthof Hotel Menzberg

Bericht von Irene Reis
Am 19. März eröffnete der Landgasthof Hotel Menzberg nach einer kurzen aber intensiven Umbauphase die neuen Türen. Zahlreiche Gäste liessen es sich nicht nehmen ein erstes Mal die umgestalteten Räume zu geniessen.

Bereits von Aussen sieht man die enorme Veränderung, welche das sogenannte „Kurhaus“ in den letzten gerade mal acht Wochen durchgemacht hat. An das traditionelle Restaurant ist nun ein moderner Saalanbau angegliedert worden. Laut Rolf Peter hat man den Neubau absichtlich vom bestehenden Gebäude abgehoben: „Man soll die Veränderung ja sehen.“ Auch im Innern hat sich viel getan. Bereits der Eingangskorridor wirkt hell und freundlich. Durch einen zentralen Empfang sind die Abläufe gesichert. Ein grosses funktionales Buffet löst die früheren getrennten Buffets ab. Die Küche ist ebenfalls grösser, offener und die Gerätschaften sind auf dem neusten technischen Stand. Äusserlich die grösste Veränderung liegt im Saal vor, welcher sich im Anbau befindet. Die grossen Fenster generieren die Sicht nach draussen und die Helligkeit im Innern. Der Bau dieses Saales widerspiegelt die Effizienz des gesamten Umbaus. Innerhalb von zwei Tagen war der alte Saal abgebrochen und innerhalb eines weiteren Tages stand die Holzkonstruktion des Neuen. Die traditionelle Gaststube behält ihr Flair, ist allerdings auch in das grosszügige Raumkonzept eingebunden. Auf dem Anbau entstand eine loungeartige Terrasse, welche für Apéros genutzt werden kann.
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Das neue Landgasthof Hotel Menzberg
Ursprünglich wollte die Familie Peter-Schmidlin nur die Küche und den Saal renovieren lassen. Doch dabei mussten Brandschutzverordnungen, Lebensmittelvorschriften, Nottreppe, Fluchtwege und Lüftungen berücksichtigt werden. Schlussendlich ergab sich aus dem erst bescheidenen Vorhaben ein recht grosses Bauprojekt. „Wenn schon umgebaut wird, dann richtig“, war die Einstellung der Besitzerfamilien. Sie wollten keine oberflächliche Verschönerung vornehmen, sondern für die Zukunft sanieren. Dabei ergab es sich, dass ein umfassendes Lüftungssystem sowie eine nachhaltige Wärmerückgewinnung zu den geplanten Vorhaben dazukamen. Vier neue Kühlzellen für eine optimale Lebensmittellagerung wurden eingebaut. Das Herzstück eines jeden Restaurants, die Küche, wurde grundsätzlich neu konzipiert, grosszügig angelegt und perfekt auf die Abläufe abgestimmt. Mit diesen Grundlagen entstand der neue grosse Technikraum, welcher alles am Laufen hält. Das Herz des Hotels, wie es Rolf Peter zu sagen pflegt, wurde dadurch wiederbelebt.

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