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Es ist der normative Einfluss, der unser Verhalten an die Gruppenerwartung anpassen lässt. Und wer will schon ständig anderer Meinung sein? Das schafft nicht immer Freunde. Wenn wir uns selbst beobachten, dann stellen wir fest, dass wir bei gewissen Personen die eigene Meinung besonders oft anpassen. Das neue Auto des Chefs ist natürlich das Beste, denn man will doch einen guten Eindruck hinterlassen. Ähnlich ist es wenn wir an einer grossen Messe, einer Veranstaltung wie einem Open-Air oder dem Eidgenössischen Jodlerfest sind, dann stehen wir am Bahnhof, und dann? Wir folgen einfach mal der grossen Menge, denn die geht doch mit Sicherheit in die richtige Richtung. In neuen Situationen dienen die anderen als Informationsquelle, wenn wir selbst noch keine eigene Meinung bilden konnten oder bei einer grossen Mehrheit unserer eigenen Entscheidung nicht mehr sicher sind. Man nennt das den informativen Einfluss. Beide Einflüsse führen zur Konformität, der Anpassung der eigenen Meinung an die Meinung der Mehrheit. Diese Anpassung ist nicht immer gleich gross, nicht alle Leute passen sich gleichermassen an und meist hat die Anpassung einen positiven Aspekt, sie gibt uns Sicherheit und ein Gruppengefühl. Zuviel Gruppengefühl birgt Gefahren, das ist allerdings ein anderes Thema.








