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Juli 07|2011

Die Zukunft der Landi Menznau ist gesichert

Die Zusammenarbeit innerhalb der Landi Rottal-Napf AG

Bericht von Luzia Mahnig
Durch die Gründung der Landi Rottal-Napf AG entstehen einigen Veränderungen innerhalb der beteiligten Genossenschaften. In Menznau ist eine Erweiterung des Landi-Ladens geplant, das Angebot an Futtermitteln wird hingegen reduziert.

1107 Aktuell
Menznau ist weiterhin ein wichtiger Standort für die Landi Rottal-Napf AG
Die Landi Menznau wurde 1898 als landwirtschaftliche Genossenschaft Menznau und Wolhusen gegründet. Damals war die Genossenschaft im alten Magazin neben der jetzigen Tankstelle eingemietet. Seit ihren Anfängen ist die Genossenschaft stetig gewachsen. Der Name Landi entstand erst 1988. Ende der Neunziger Jahre wurde die Landi um den Laden erweitert. Im Jahr 1996 wurden erste Verhandlungen mit der Landi Wolhusen über eine engere Zusammenarbeit geführt. Da es bei diesen Gesprächen zu keiner Einigung kam, wurden Fusionsverhandlungen mit der Landi Willisau aufgenommen. Im Jahr 2001 kam es schliesslich zu einer Fusion mit der Genossenschaft Willisau-Hergiswil zur Landi Hinterland.

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Juli 07|2011

Kaufen Sie Schweizer Fleisch und Schweizer Produkte?

Dörferplatz

Bericht von Irene Reis
Beni Lustenberger, Metzgerei, Menznau
Antoinette Emmenegger, Hausfrau, Geiss
Bernadette Keller, dipl. Bäuerin, Willisau
Bei Konsumenten gibt es im Allgemeinen zwei Gruppen. Die eine Gruppe schaut vor allem auf den Preis und die zweite Gruppe achtet auf die Herkunft. Ich denke, bei uns auf dem Land können sich viele Leute zur zweiten Gruppe zählen. Das liegt bestimmt an der eigenen Herkunft und am Bezug, den sie zur Landwirtschaft haben. Viele Leute haben Landwirte in der Familie oder in der Verwandschaft und sind daher noch fest damit verwurzelt. Die Wurstwaren in unserer Metzg sind ausschliesslich aus Schweizer Fleisch. Und auch sonst stammt fast das gesamte Sortiment das ganze Jahr hinweg aus der Schweiz, Ausnahmen werden deklariert. Sehr viel Fleisch, das wir verkaufen ist von Tieren aus der Napfregion. Somit unterstützen wir die regionale Landwirtschaft. Die Leute, die bei uns einkaufen wissen das, und suchen daher automatisch nach Schweizer oder sogar regionaler Produktion Ich kaufe fast nur Schweizer Fleisch. Manchmal kaufe ich z.B. ein spezielles T-Bone-Steak, das es in dieser Art aus der Schweiz nicht gibt. Aber ansonsten und vor allem bei Poulet oder Truten ist es mir sehr wichtig, dass es aus der Schweiz stammt. So kann man sich sicher sein, dass die Tierhaltung gut ist und dass man ökologisch einkauft. Gemüse und Früchte kaufe ich so gut es geht saisonal, um die Herkunft zu berücksichtigen. Es käme mir beispielsweise nie in den Sinn zu Weihnachten Erdbeeren zu kaufen. In Dorfläden ist die Ware meist aus Schweizer Produktion, da ist es einfach darauf zu achten. Dagegen bieten Grossverteiler das ganze Jahr hinweg das gesamte Sortiment an Gemüse und Früchten an. Da besteht die Gefahr, dass man verlernt, was Saisonprodukte sind, und dass man sich von der grossen Auswahl verleiten lässt. Wir sollten wieder mehr zu den Wurzeln zurückkehren und vor allem das kaufen, was gerade Saison hat. Wir konsumieren sehr viel aus Eigenproduktion. Gemüse, Früchte, Milch, Obst und das meiste Fleisch stammen vom eigenen Hof. Daraus kann ich vieles selber herstellen. Käse bestelle ich beim Käser sicher aus Schweizer Milch. Bei den restlichen Lebensmitteln beachte ich so weit wie dies möglich ist die Herkunft. Natürlich kann dies nicht überall berücksichtigt werden, wie beispielsweise bei Zitrusfrüchten. Für uns als Produzenten ist es sehr wichtig, dass die Leute darauf achten und einheimische Produkte kaufen. Damit wird die Schweizer Landwirtschaft und die Schweizer Wirtschaft im Allgemeinen unterstützt. Ausserdem weiss man woher das Produkt stammt und dass die Qualität stimmt. Man kann die Produktion genau zurückverfolgen. Zudem können durch den Konsum inländischer Produkte die Transportkosten verringert werden und die Wertschöpfung bleibt in der Schweiz.
 
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Juli 07|2011

Edel sei der Mensch

Kolumne

Kolumne von David Vogel
Hilfreich und gut! So beginnt das Plädoyer „Das Göttliche“ zur Klassik von J.W. Goethe.
Der Wirkungskreis des Menschen ist begrenzt, so die Erkenntnis von Goethe, nach einer Zeit von jugendlichem Übermut während seiner ‚Sturm und Drang‘-Periode. Die neue Freiheit nach der Französischen Revolution hat nicht wie erhofft Brot für das Volk, sondern grosses Blutvergiessen gebracht.

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