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August 08|2011

Das Stadtleben

Kolumne

Kolumne von Luzia Mahnig
Aufgewachsen im idyllischen Luzerner Hinterland, nicht etwa in einem Dorf sondern wirklich auf dem Land, wurde mir bereits in der frühen Kindheit erklärt, dass wir uns glücklich schätzen können, inmitten der Natur zu wohnen. Am Morgen von Vogelgezwitscher geweckt zu werden, war ja tatsächlich nicht schlecht.

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August 08|2011

Unsere Stars von Morgen – Drei menznauer (bzw. geisser) Filmstatisten erzählen

Dörferplatz

Bericht von Antonia Wicki
Jan Roos, Schüler, Geiss
Urs Reis, Gärtner, Menznau
Werner Fellmann, Landwirt, Geiss
Ich war zufällig bei der Käserei in Geiss, als Szenen für den Film gedreht wurden und wurde gefragt, ob ich auch als Statist mitmachen will. Da ich nichts Besseres zu tun hatte, habe ich zugesagt. Ich musste dann circa viermal mit dem Velo vorbeifahren, bis sie zufrieden waren mit der Szene. Danach musste ich trotzdem noch eine halbe Stunde warten, wurde dann aber nicht mehr gebraucht. Weil mein T-Shirt ein PUMA-Logo aufgedruckt hatte, musste ich es umdrehen, da der Film ja in der Vergangenheit spielt. Mir hat es Spass gemacht, beim Drehen mitzumachen und zuzusehen und würde es auch wieder machen, jedoch nicht, wenn es einen ganzen Tag dauern würde. Der Beruf des Schauspielers wäre mir definitiv zu anstrengend. Es ist sehr hektisch zu und her gegangen – sogar die Gäste im Ochsen mussten ruhig sein, wenn gedreht wurde. Ich habe mich auf ein Inserat in der Dreidörferpost gemeldet, bei dem Statisten für den Film gesucht wurden. Telefonisch wurde mir dann mitgeteilt, was ich wann zu tun hatte. An einem Montagmorgen musste ich mit drei Kleidersätzen in Geiss antreten und dem Filmteam für mindestens einen halben Tag zur Verfügung stehen. Insgesamt trete ich in drei Szenen auf. In einer davon kommt die Hauptdarstellerin, die für eine Weile weg war, mit dem Postauto nach Hause. Dazu wurde in Geiss extra eine provisorische Postautohaltestelle aufgestellt. Vor der Hauptdarstellerin steigen zwei Wanderer aus dem Postauto, ich bin einer davon. Diese Szene wurde etwa achtmal gedreht. Ich bin sehr interessiert an Filmen und daran, wie sie gemacht werden, deshalb habe ich mich als Statist beworben, vor allem auch, weil der Drehort so nahe war. Es gab zwar keine Gage für uns Statisten – von denen viele nicht aus Menznau waren – dafür Verpflegung und viel Warterei. Ich würde es trotzdem sofort wieder tun. Ich wurde vom Filmteam etwa zwei Wochen vor dem eigentlichen Drehtag gefragt, ob ich mit vier bis sechs Kühen nach Geiss kommen könnte. Um halb zwei sollte gedreht werden, viertel nach drei ist es schliesslich geworden. Meine Aufgabe war es, mit den Kühen am Brunnen zu stehen, während die eigentliche Szene bei der Käserei stattfand. Die Kühe sollten trinkend gefilmt werden. Es hat zweieinhalb Stunden gedauert, bis die Szene im Kasten war und da Kühe nicht einfach auf Kommando trinken, hat es nicht immer so geklappt, wie geplant. Um Viertel vor sechs wurde ich wieder entlassen. Statist zu sein, hat mir gefallen. Es war interessant, zu sehen, dass ein paar Minuten eines Filmes, so aufwändig sind. Oft mussten Szenen wiederholt werden, manchmal wegen kleinen Dingen, wie einem dazwischenfunkenden Hund, manchmal aber auch wegen des Lichts, das halt nicht immer so war, wie es hätte sein sollen.
 
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August 08|2011

Wald lockt viele interessierte Besucher an

Die Waldtage vom 1. und 2. Juli fanden bei der Bevölkerung reges Interesse

Bericht von Marlies Roos
Am ersten Wochenende im Juli fanden im Ebnetwald auf der Twerenegg die Waldtage statt. Aus Anlass des UNO-Jahres des Waldes haben Gemeindeammann Beat Blum und Förster Fredy Mahnig mit einem Organisationsteam einen Parcours durch den Ebnetwald zusammengestellt. Dieser Parcours wurde von ca. 600 interessierten Personen besucht.

1108 Aktuell
Die Basisstufe Geiss besichtigt den neu angelegten Weiher im Ebnetwald
„Treten Sie ein die die Welt der Waldgeister“ lud das Plakat zum Waldtag ein. Dieser Einladung sind dann auch alle Schulkinder der Gemeinde und ganz viele Erwachsene aus der nahen und weiteren Umgebung gerne gefolgt. Mit einem Bus konnte man sich auf die Twerenegg chauffieren lassen und wurde dort von einer leistungsfähigen Festwirtschaft, geführt durch die Kulturkommission, empfangen.

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