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November 11|2011

Ein Tag als Buchrestaurator

Der Menznauer Patrick Birrer erzählt aus seinem Berufsalltag

Bericht von Peter Haas
1111 Titelseite
Patrick Birrer ist Buchrestaurator im Staatsarchiv Luzern.
Patrick Birrer aus Menznau arbeitet im Staatsarchiv Luzern als Buchrestaurator. So erhält er beschädigte Bücher zur Wiederherstellung wie zum Beispiel Protokolle über den Kauf von Liegenschaften. Da es diese handschriftlichen Protokolle nur einmal gibt, werden sie von der Archivleitung als sehr bedeutungsvoll eingestuft.

Wenn Patrick am Morgen im Staatsarchiv seinen Arbeitstag startet, beginnt sein Tag mit dem Weiterführen der Arbeit des letzten Tages. Dementsprechend nimmt er das Buch, welches am Vortag bearbeitet wurde, aus der Buchbinderpresse. Dieser Band musste am Vortag komplett zerlegt und die Risse mit Japanpapier und Kleister geschlossen werden. Danach kamen die einzelnen Blätter zwischen Kartons über Nacht zum Trocknen in die Presse. Nachdem er nun die Blätter aus der Presse genommen hat, schneidet Patrick das überstehende Japanpapier der Rissreparaturen ab und sortiert die Doppelseiten nach ihrer Seitenzahl. Diese Doppelseiten legt er dann zu sogenannten Lagen zusammen und bildet so den Buchblock wieder.

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November 11|2011

EM-aus...

Kolumne

Kolumne von Peter Haas
Aus und vorbei! - Enttäuschung pur! Die Schweizer Nati kann an der EM 2012 nicht mitmischen mit den Grossen aus Europa. So wie der Sommer dem Herbst Platz machen musste, musste auch die Schweizer Nati einem anderen Team den Vortritt lassen für die EM 2012. Nach dem Match gegen Wales durfte man als Schweizer Nati Fan noch ca. 15 Minuten hoffen, dann war es aus. Montenegro holte den benötigten Punkt gegen England und schnappte so den erhofften Barrage Platz der Schweiz weg.

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November 11|2011

Das wollte ich mal werden, und das bin ich heute...

Dörferplatz

Bericht von David Vogel
Alexander Hirsiger, Schüler
Dobmann Margrit, Hausfrau, Menznau
Lucia Bigler-Vogel, Kinderpfegefachfrau, Geiss
Ich wollte schon immer Bauer werden. Mich haben die vielen Kühe fasziniert, und dann durfte ich mal helfen sie selbst durchs Dorf zu treiben. Ich habe grosse Freude an Tieren und auch die Landmaschinen find ich spannend und so hab ich dann bald jedes Wochenende auf dem Bauernhof verbracht. Besonders oft hab ich bei Portmann Sepp und bei Haldis im Zibershus mitgeholfen. Als Beruf könnte ich mir auch Metzger und Käser vorstellen. Gerne würde ich nach der Schule die Lehre als Käser anfangen, wenn möglich einen Teil davon auch in Geiss. Ich wollte früher immer Coiffeuse werden. Leider ist meine Schwester zu dieser Zeit tödlich verunglückt, sodass ich zuhause auf dem Bauernhof mithelfen musste, was meine Lehre verunmöglichte. Ich hab dann früh geheiratet und bekam drei Kinder. Wir sind öfters umgezogen, während dieser Zeit hab ich oft als Service-Aushilfe gearbeitet. Neben der Hausarbeit hab ich mich um meine Angehörigen gekümmert. Für mich hat es immer gestimmt, und hab meine Tätigkeiten stet‘s mit Freude machen können. Heute bin ich dreifaches Grosi, so ist immer etwas los. Und übrigens bin ich ein grosser 3dörferpost Fan. Ich wollte früher Kinderärztin werden. In der Oberstufe hatte ich dann viele Ideen: Coiffeuse, Floristin, Flugbegleiterin, Lehrerin etc. trotz vielen Ideen aber konnte ich mich für nichts entscheiden. Ein Krankenbesuch im Kinderspital Bern hat dann meine alte Faszination wiedererweckt. Ich hab die Ausbildung zur Kinderpflegefachfrau im Kinderspital Luzern begonnen, und arbeite heute im Spital Wolhusen. Ich hatte immer den Wunsch, später eine Familie zu gründen, jetzt bin ich zweifache Mama. Die Berufserfahrung ist im Alltag mit meinen Kindern immer wieder hilfreich. Ich kann es nur weiter empfehlen.