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Vor diesem wichtigen Match sprachen alle davon, dass man die drei Punkte gegen das kleinere Wales hole und es so zum grossen Showdown gegen Montenegro drei Tage später kommen würde. Eine Vorstellung, die in der 55. Minute angekratzt und in der 60. Minute zerstört wurde, durch die rote Karte für Reto Ziegler und das 1:0 durch den Arsenalsöldner Aron Ramsey. Das 2:0 durch den Star des walisischen Teams Gareth Bale war danach noch die Zerstörung der Hoffnung auf ein Unentschieden. So fingen die Fans an zu rechnen und merkten, dass, wenn England gegen Montenegro gewinnt, man den erhofften Barrage Platz noch erreichen könnte. Doch dann kam der Gnadenstoss in der Verlängerung des Matches Montenegro – England. Dieses Tor zerstört die Hoffnung auf ein Showdown in Basel. Doch mit diesem Tor kam nicht nur die Schweizer Nati in Verlegenheit, sondern auch jene, die im Voraus alles gaben, um an ein Ticket für den letzten Qualifikationsmatch zu kommen. Denn nachdem es keine Chance mehr auf ein Weiterkommen gab, purzelten die Preise der Tickets auf Tiefststände. Nur wenige waren noch daran interessiert, die Schweizer Nati live im Basler St. Jakob Park zu sehen. So sah man auch im Fernseher die vielen leeren Plätze und ein Montenegro das mit dem B-Kader antrat. Jedoch zeigte sich die Schweizer Nati kämpferisch und holte durch ein 2:0 noch drei Schlusspunkte. Diese brauchte die Nati zwar nicht mehr, doch man verabschiedete sich mit einem Sieg aus der Qualifikation. Vielleicht ist dieser Sieg auch der Anfang von weiteren. Man wird es sehen, wenn die
Qualifikation für die WM 2014 anfängt und die Schweiz mit ihrer Nati wieder mitfiebert.
Mehr denn je wird die Propaganda ein entscheidendes Kriterium für die Wahlchancen sein. Werbeplakate, Parteiveranstaltungen und Flyer verteilende Kandidaten werden schlussendlich über den Ausgang der Wahlen bestimmen. Für wen soll man sich denn nur entscheiden bei dieser grossen Auswahl? Die Versprechen der Kandidaten erscheinen austauschbar. Ausschliesslich alle garantieren eine bessere Zukunft. Die Visionen der Kandidaten kennen dabei keine Grenzen: Mehr Arbeitsplätze, höhere Löhne, tiefere Steuern. Dass diese Versprechen nie erfüllt werden können, sind sich die Wähler längst bewusst. Trotzdem sind die hohen Werbeausgaben lohnenswert. Möchte ein Kandidat in Luzern einen der zehn begehrten Sitze ergattern, muss er erfahrungsgemäss 50‘000 – 150‘000 CHF aufwerfen. Unbekannte Kandidaten mit geringen finanziellen Mitteln haben hingegen kaum Wahlchancen. Zahlungskräftige Sponsoren sind für die Wahl scheinbar bedeutungsvoller als politische Ideologien. Die Werbeausgaben steigen somit von Jahr zu Jahr. Tatsächlich gibt es jedoch einige Gegentendenzen. Das Internet bietet den Kandidaten die Möglichkeit, sich den Wählern ohne finanziellen Aufwand näher zu bringen. So gibt es bereits einige bekannte Kandidaten die fast ganz auf Plakatwerbungen verzichten und den Wahlkampf auf das Internet und den persönlichen Kontakt zu den Wählern begrenzen. Immer bedeutungsvoller werden auch Plattformen wie Smartvote. Diese Wahlhilfen bieten den Wählern die Möglichkeit, ihre Interessen mit denjenigen der Kandidaten zu vergleichen. Dadurch kann ermittelt werden, welche Kandidaten die eigene Meinung am besten vertreten. Möglicherweise können diese Entwicklungen in den digitalen Medien den unerbittlichen Marketingkampf etwas dämpfen. Bleibt nur noch zu hoffen, dass die neuen Nationalräte ihr Wahlkampf-Lächeln nicht bereits beim ersten Auftritt in der Arena wieder verlieren.








