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Dezember 12|2012

Die Violinistin zwischen St.Petersburg, Zürich und Menznau

Ein Porträt von Marina Yakovleva

Bericht von Irene Reis
1112 Titelseite
Die Violinistin Marina Yakovleva
Marina Yakovleva spielt Violine im Opernhaus Zürich, konzertiert im Duett mit ihrem Bruder Michail Yakovlev und gründete das Ensemble „The Swiss Trio“. Sie begann mit fünf Jahren Geige zu spielen, gewann zahlreiche Wettbewerbe und tritt als Solistin in Konzerten rund um die Welt auf. In Menznau hat sie nun eine Familie gegründet.

Marina Yakovleva wurde 1975 in St. Petersburg in Russland geboren und ist dort aufgewachsen. Sie begann mit fünf Jahren Geige zu spielen. In ihrer Familie ist das nichts Ungewöhnliches, denn ihre Eltern sind Musiker. Ihr Vater spielt Kontrabass und reist mit den „Petersburger Philharmonikern“ durch die Welt. Ihre Mutter spielt Cello und der Bruder ebenfalls Geige und ist im Sinfonieorchester in Basel tätig. Die Eltern erkannten und förderten das Talent ihrer Tochter schon früh. Zunächst besuchte sie parallel zur Schule den Musikunterricht, doch die Zeit zum Üben reichte bald nicht mehr aus. So trat sie in die spezielle Musikschule für begabte Kinder ein. Bereits in jungen Jahren ging sie auf Tournee, spielte in Konzerten und nahm an Wettbewerben teil. Dadurch war sie viel unterwegs, meist mit ihrer Geigenklasse, ihrer Mutter und dem Bruder. Das war für sie als Kind sehr anstrengend, doch der Erfolg war ihr damals schon wichtig. Schon mit 9 Jahren spielte sie anspruchsvolle Stücke von Paganini.
Mit 17 Jahren begann sie ihr Studium im renommierten Konservatorium „Rimskyi Korsakov“ in St. Petersburg. Während ihrer Ausbildungszeit konzertierte sie als Solistin mit verschiedenen russischen Sinfonieorchestern und reiste durch das ganze Land. Mit 23 Jahren schloss sie ihr Studium mit dem Solisten-, Kammermusik- und Lehrdiplom ab.

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Dezember 12|2011

Gedanken zur Weihnachtszeit ...

Dörferplatz

Bericht von David Vogel
Marie Vogel-Felder, Menzberg
Esther Meyer, Menznau
Manuela Fölmli, ursprünglich aus Geiss
Früher bekamen wir kaum Geschenke, etwa längst nötige Kleidung, Kuchen und Kerzenschein. Mein Mann durfte als Kind nicht mal ein Tännchen aus dem Wald holen… Auch meine Kinder bekamen kaum Geschenke, es fehlte das Geld, aber wir haben immer für schöne Weihnachten gesorgt, und der Tannenbaum durfte nie fehlen. Heute ist Weihnachten nicht mehr schön für mich. Früher kamen alle Kinder nach Hause, heute feiern sie mit Ihren Familien, das ist auch gut so. Trotzdem freue ich mich auf gemeinsames Essen und Singen am Heilig Abend bei meinem Sohn Tony, auf die Besuche danach bis Neujahr und meinen 85. Geburtstag, den ich kurz darauf nicht verpassen will. Ich freue mich sehr auf die Weihnachtszeit, besonders auf die leuchtenden Kinderaugen. 
Wie die Spannung und Aufregung steigt, und Sie vom Samichlaus erzählen. 
Die Zeit ist streng aber auch schön. Die Zeit bedeutet schon auch Stress, aber die Leute sind auch freundlicher. Und ich mag auch das Ambiente, besonders durch die Beleuchtung in Menznau. 
Ich mag die Geschenkeflut nicht und tendenziell schenke ich lieber, als dass ich beschenkt werde, obwohl ich mich über Geschenke sehr freue. 
Dabei bleibe ich bei kleinen Dingen, denn das Schenken an sich ist ja das Schöne. Ich freue mich jedes Jahr auf die besinnliche Zeit mit den Lichtern von Kerzen, den Gerüchen vom Gutzeln und vom Chres und all den anderen Eindrücken. In dieser besinnlichen Zeit erhoffe ich mir Antworten auf das Leben zu bekommen. Ich selber schenke gerne, aber nichts mit materiellem Wert. Selber gemachte, gebastelte Geschenke, Karten und Glückwünsche. Ich versuche der Hektik der Weihnachtszeit auszuweichen, und meide die vielen Verkäufe, das alles hat für mich nichts mit Weihnachten zu tun.
 
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Dezember 12|2012

Stimmungsvoller Konzert- und Theaterabend

Jodlerklub Bergfriede Menznau

Bericht von Luzia Mahnig
1112 Aktuell
Jodlerklub Bergfriede Menznau
Die Jahreskonzerte des Jodlerklub Bergfriede Menznau starteten am 19. November 2011. Unter der Leitung von Heidi Odermatt zeigten die Jodler und Jodlerinnen ein unterhaltsames Programm. Anschliessend an das Konzert spielte die Theatergruppe das Lustspiel „D’Jungfere vom Chräiehof“. Heitere Szenen zeigten, wie die Schwestern Lisel und Lotti verzweifelt nach einem geeigneten Ehemann suchten.

Das Jahreskonzert bot den Zuschauern auch dieses Jahr wieder ein vielseitiges Programm. Von Beginn an überzeugten die Menznauer Jodler und Jodlerinnen mit ihren klangvollen Stimmen. „Rund ums Jahr“ wäre ein passendes Motto für die abwechslungsreiche Liederauswahl von Heidi Odermatt. Die Fröhlichkeit und Unbeschwertheit des Frühlings wurde im Stück „Tanzliedli“ von Beat Jäggi gut beschrieben. Erinnerungen an die gemütlichen Stunden an schönen Sommerabenden wurden dann im „Summer-Juitz“ von Emil Wallimann geweckt. Passend zur aktuellen Saison sang der Chor das Lied „s’isch Herbscht“ von Franz Stadelmann. Dabei kamen die etwas nachdenkliche Stimmung und die Wehmut über das Ende des Sommers gut zum Vorschein.

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Dezember 12|2011

Neblige Zeiten

Kolumne

Kolumne von Luzia Mahnig
Da die Nebeltage in diesem Herbst nicht enden wollten, entschied ich mich letztens vor dem grauen Herbstwetter zu fliehen und einen Ausflug in die Höhe zu unternehmen. Die stark befahrenen Autobahnen liessen bereits erahnen, was die dicht bevölkerten Wanderwege später bestätigten – ich war nicht die einzige mit der Idee, in den Bergen die Sonne zu suchen. Unzählige Sonnenhungrige versuchten für einen Moment dem Alltag zu entfliehen und genügend Energie zu tanken für die unerledigten Aufgaben, die zu Hause und bei der Arbeit auf sie warteten.

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