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Dörferplatz

Februar 02|2012

Welchen Wintersport machen Sie?

Dörferplatz

Bericht von Luzia Mahnig
Thomas Banz 25, Bergsport, Menznau
Bruno Reis 30, Eishockey, Menznau
Markus Husmann 33, Präsident Ski-Club, Menznau
Durchs Klettern bin ich vor ungefähr vier Jahren zum Eisklettern gekommen. Zudem unternehme ich Skitouren und gehe gerne Freeriden. Ich verbringe fast jedes Wochenende und einen grossen Teil meiner Ferien mit Bergsport. Bei guten Bedingungen gehe ich manchmal auch unter der Woche am Abend in die Berge. Mir gefällt die Herausforderung immer weiter zu kommen und ans Limit zu gehen. Um die Gefahren im Bergsport zu minimieren, ist es wichtig, sich gut zu informieren und eine gewisse Erfahrung mitzubringen. Gerne würde ich in Zukunft vermehrt Sportarten miteinander kombinieren. Eine anspruchsvolle Klettertour zu unternehmen und anschliessend mit den Skiern hinunterzufahren, wäre super. Bis vor kurzem habe ich bei den River Rats in Menznau Inlinehockey gespielt. Um auch im Winter Hockey spielen zu können, fing ich vor ungefähr acht Jahren beim Schlittschuhclub Wolhusen mit Eishockey an. Nachdem dieser Verein aufgelöst wurde, wechselte ich zum HC Reidermoos. Dort trainieren wir einmal die Woche und haben ungefähr alle zwei Wochen einen Match. Für den Start war es hilfreich, dass ich vom Inlinehockey bereits einige Grundlagen mitbringen konnte. Teamsportarten machen mir im Allgemeinen viel Spass. Am Eishockey gefällt mir zudem, dass Einsatz, Geschwindigkeit und eine gewisse Härte gefragt sind. Früher bin ich auch Ski gefahren. Mittlerweile war ich jedoch schon seit einigen Jahren nicht mehr auf der Piste. Die meisten der 45 Ski-Club Mitglieder fahren Ski, nur einige wenige kommen jeweils mit dem Snowboard an die Vereinsanlässe. Jährlich führen wir fünf Skitage und ein Skiweekend durch. Dieses Jahr werden wir drei Tage in St. Moritz verbringen. Dabei sind jeweils die sportlichen Aktivitäten und die Geselligkeit gleichermassen wichtig. Neben dem Skifahren kommen bei uns auch andere Sportarten, wie beispielsweise wandern oder biken nicht zu kurz. Früher wurden auch Skitouren durchgeführt. Ich persönlich verbringe pro Saison 10 - 15 Tage auf den Skiern. Besonders gerne gehe ich auf das Brienzer Rothorn, da es gut erreichbar ist. Zudem gefällt mir die super Aussicht und die Talabfahrt.
 
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Januar 01|2012

Was nehmen sie sich vor für das Jahr 2012?

Dörferplatz

Bericht von Peter Haas
Werner Neuenschwander 43, Menzberg, Landwirt
Ursula Gut 32, Menznau, Hausfrau
Lukas Marbacher 15, Geiss, Schüler
Ich nehme mir selbst nichts vor auf das Jahr 2012.Da ich mir auch in den letzten Jahren nie etwas vorgenommen habe. Jedoch finde ich es toll wenn sich jemand etwas vornimmt und es dann auch einhält. Viele geben es aber nach ein paar Wochen oder Monaten auf, was Schade ist. Für das kommende Jahr nehme ich mir nichts vor. Ich bin zwar nicht dagegen, dass man sich etwas vornimmt. Doch ich habe mir auch noch nie vorher einen Vorsatz genommen. Alles was ich mir für das neue Jahr wünsche ist, dass meine Familie, meine Eltern und meine Verwandten gesund bleiben. Ich weiss nicht warum man sich etwas auf das neue Jahr vornimmt. Denn die meisten die sich etwas vornehmen, halten es trotz ihrem Vorsatz nicht ein. Demnach nehme ich mir auch nichts vor auf das Jahr 2012 und falls ich mir etwas vornehmen sollte, wüsste ich sowieso nicht wo anfangen.
 
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November 11|2011

Das wollte ich mal werden, und das bin ich heute...

Dörferplatz

Bericht von David Vogel
Alexander Hirsiger, Schüler
Dobmann Margrit, Hausfrau, Menznau
Lucia Bigler-Vogel, Kinderpfegefachfrau, Geiss
Ich wollte schon immer Bauer werden. Mich haben die vielen Kühe fasziniert, und dann durfte ich mal helfen sie selbst durchs Dorf zu treiben. Ich habe grosse Freude an Tieren und auch die Landmaschinen find ich spannend und so hab ich dann bald jedes Wochenende auf dem Bauernhof verbracht. Besonders oft hab ich bei Portmann Sepp und bei Haldis im Zibershus mitgeholfen. Als Beruf könnte ich mir auch Metzger und Käser vorstellen. Gerne würde ich nach der Schule die Lehre als Käser anfangen, wenn möglich einen Teil davon auch in Geiss. Ich wollte früher immer Coiffeuse werden. Leider ist meine Schwester zu dieser Zeit tödlich verunglückt, sodass ich zuhause auf dem Bauernhof mithelfen musste, was meine Lehre verunmöglichte. Ich hab dann früh geheiratet und bekam drei Kinder. Wir sind öfters umgezogen, während dieser Zeit hab ich oft als Service-Aushilfe gearbeitet. Neben der Hausarbeit hab ich mich um meine Angehörigen gekümmert. Für mich hat es immer gestimmt, und hab meine Tätigkeiten stet‘s mit Freude machen können. Heute bin ich dreifaches Grosi, so ist immer etwas los. Und übrigens bin ich ein grosser 3dörferpost Fan. Ich wollte früher Kinderärztin werden. In der Oberstufe hatte ich dann viele Ideen: Coiffeuse, Floristin, Flugbegleiterin, Lehrerin etc. trotz vielen Ideen aber konnte ich mich für nichts entscheiden. Ein Krankenbesuch im Kinderspital Bern hat dann meine alte Faszination wiedererweckt. Ich hab die Ausbildung zur Kinderpflegefachfrau im Kinderspital Luzern begonnen, und arbeite heute im Spital Wolhusen. Ich hatte immer den Wunsch, später eine Familie zu gründen, jetzt bin ich zweifache Mama. Die Berufserfahrung ist im Alltag mit meinen Kindern immer wieder hilfreich. Ich kann es nur weiter empfehlen.
 
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Dörferplatz

Oktober 10|2011

Kennen Stadt - Luzerner eigentlich unsere Gemeinde?

Dörferplatz

Bericht von Linda Ineichen
Eva Beck, 22, Chemielaborantin
Jonas Uebelhart, 25, Student
Maurus Zeier, 21, Vollzugsbeamter und Student
Menznau ist mein Heimatort. Als Kind war ich oft dort zu Besuch bei meiner Grossmutter. Nach ihrem Tod erbten mein Vater und seine Brüder das Haus. Einige Male nahm mein Vater mich und meine Geschwister mit nach Menznau, um mit ihm im Garten mitzuhelfen oder auch nur, um ihn zu unterhalten. Ich liebte es, mit ins Dorf zu gehen, denn am Ende des Tages schickte er uns rüber in die Bäckerei Steiner, damit wir uns einen leckeren Nussgipfel kaufen konnten. Das war jeweils das Highlight des Ausfluges nach Menznau. Heute besuche ich Menznau eher selten. Da ich in Nottwil aufgewachsen bin, also quasi aus der Region stamme, fuhr ich oft durch Geiss. Den Ort selber kenne ich aber nur durch die Windschutzscheibe. Im Gebiet Menzberg-Napf habe ich das Biken entdeckt. Nach den Touren legten wir jeweils einen Zwischenstop im Kurhaus auf dem schönen Menzberg ein, da dort eine Kollegin gearbeitet hat. Mittlerweile habe ich einen weiteren Bezug zur Gemeinde; mein Bruder und seine Freundin haben sich in Menznau niedergelassen, wo ich natürlich ab und zu ein "Bsüechli" abstatte. Menznau habe ich auch schon gehört. Liegt das nicht zwischen Willisau und Sursee? Was ich sicher aus Menznau kenne, ist die Kronospan, denn da arbeitet ein Kollege von mir. Ausserdem kommt ein ehemaliger Schulkollege von Menzberg. Ich selbst war leider noch nie in dieser Gemeinde. Da ich in der Stadt aufgewachsen bin, liebe ich es, alles Mögliche gleich um die Ecke erhalten zu können. Im doch eher ländlichen Menznau oder gar auf dem Menzberg oder in Geiss würde ich mich deshalb kaum wohl fühlen
 
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Dörferplatz

September 09|2011

Welches war dein Lieblingslagertag?

Dörferplatz im JuBla Sommerlager

Bericht von Irene Reis
Silvan Lipp, 1. Oberstufe*, Black Panthers
Caroline Eiholzer, 3. Oberstufe*, Cleopatras
Adrian Achermann,, 1. Oberstufe*, Black Panthers
Der Fasnachtstag war mein absoluter Lieblingstag. Das Beste daran war, dass wir uns alle verkleideten und im Dorf einen Fasnachtsumzug machten. Mir hat gefallen, dass wir in unserer Gruppe selber kreativ sein konnten. Wir durften machen, was wir wollten und ein eigenes Fasnachtsmotto bestimmen. Alle haben richtig mitgemacht, das war toll. Auch die Leiter haben sich alle als etwas anderes verkleidet, was zum Teil sehr lustig aussah. Leider waren nur sehr wenige Leute im Dorf, die uns gesehen haben, doch es hat trotzdem Spass gemacht. Sowieso war das SoLa super! Und zwar alles, ausser der Krankheit natürlich. Ich wurde zum Glück nicht krank. Mir hat der Meitschi-Buebe-Tag am besten gefallen. Weil wir die älteste Gruppe waren, konnten wir diesen Tag organisieren und durchführen. Das Tagesmotto war Winter und Fastenzeit. Am Vormittag gab es eine Winterolympiade mit diversen Wintersportarten. Am Nachmittag gingen wir mit den Kindern ins Dorf. Jede Gruppe bekam eine Kartoffel und musste durch Tauschhandel in der Raroner Bevölkerung zu besseren Gegenständen kommen. Die Gruppen brachten schlussendlich eine Werkzeugkiste, Tonfiguren, einen Stuhl mit Rollen und anderes mit nach Hause. Am Abend gab es ein Wetten dass mit Stargästen wie Bruce, Heidi Klum und Shakira. Es war toll, einmal das Leitersein zu erschnuppern und Verantwortung zu übernehmen. Auch sonst hat mir das Lager super gefallen und ich freue mich darauf, nun Leiterin in der JuBla zu werden. Mein Lieblingstag war der Schultag. Der war toll, weil wir auch seich machen konnten. Wir führten eine Strichliliste, die unsere Streiche gezählt hat. Darum mussten fast alle Nachsitzen. Wir hatten Sprachunterricht, wo wir die JuBla-Sprache Grüfnisch lernten, Deutsch, BG und Mathi, aber natürlich anders als in der Schule. Am Abend haben wir die Gameshow „Die perfekte Minute“ gespielt. Der Schultag war der Tag, an welchem ein Norovirus ausgebrochen ist. Leider wurde ich am nächsten Tag auch krank. Alles wurde abgetrennt. Es gab einen Krankenschlag, Krankentoiletten und Krankenplätze, welche immer wieder desinfiziert wurden. Erst zwei Tage nach dem letzten Symptom durfte man diese „Karantäne“ verlassen, darum bekam ich von der 2. Lagerwoche nicht viel mit. Aber sonst war das Lager wie immer super!
*vor den Sommerferien
 
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Dörferplatz

August 08|2011

Unsere Stars von Morgen – Drei menznauer (bzw. geisser) Filmstatisten erzählen

Dörferplatz

Bericht von Antonia Wicki
Jan Roos, Schüler, Geiss
Urs Reis, Gärtner, Menznau
Werner Fellmann, Landwirt, Geiss
Ich war zufällig bei der Käserei in Geiss, als Szenen für den Film gedreht wurden und wurde gefragt, ob ich auch als Statist mitmachen will. Da ich nichts Besseres zu tun hatte, habe ich zugesagt. Ich musste dann circa viermal mit dem Velo vorbeifahren, bis sie zufrieden waren mit der Szene. Danach musste ich trotzdem noch eine halbe Stunde warten, wurde dann aber nicht mehr gebraucht. Weil mein T-Shirt ein PUMA-Logo aufgedruckt hatte, musste ich es umdrehen, da der Film ja in der Vergangenheit spielt. Mir hat es Spass gemacht, beim Drehen mitzumachen und zuzusehen und würde es auch wieder machen, jedoch nicht, wenn es einen ganzen Tag dauern würde. Der Beruf des Schauspielers wäre mir definitiv zu anstrengend. Es ist sehr hektisch zu und her gegangen – sogar die Gäste im Ochsen mussten ruhig sein, wenn gedreht wurde. Ich habe mich auf ein Inserat in der Dreidörferpost gemeldet, bei dem Statisten für den Film gesucht wurden. Telefonisch wurde mir dann mitgeteilt, was ich wann zu tun hatte. An einem Montagmorgen musste ich mit drei Kleidersätzen in Geiss antreten und dem Filmteam für mindestens einen halben Tag zur Verfügung stehen. Insgesamt trete ich in drei Szenen auf. In einer davon kommt die Hauptdarstellerin, die für eine Weile weg war, mit dem Postauto nach Hause. Dazu wurde in Geiss extra eine provisorische Postautohaltestelle aufgestellt. Vor der Hauptdarstellerin steigen zwei Wanderer aus dem Postauto, ich bin einer davon. Diese Szene wurde etwa achtmal gedreht. Ich bin sehr interessiert an Filmen und daran, wie sie gemacht werden, deshalb habe ich mich als Statist beworben, vor allem auch, weil der Drehort so nahe war. Es gab zwar keine Gage für uns Statisten – von denen viele nicht aus Menznau waren – dafür Verpflegung und viel Warterei. Ich würde es trotzdem sofort wieder tun. Ich wurde vom Filmteam etwa zwei Wochen vor dem eigentlichen Drehtag gefragt, ob ich mit vier bis sechs Kühen nach Geiss kommen könnte. Um halb zwei sollte gedreht werden, viertel nach drei ist es schliesslich geworden. Meine Aufgabe war es, mit den Kühen am Brunnen zu stehen, während die eigentliche Szene bei der Käserei stattfand. Die Kühe sollten trinkend gefilmt werden. Es hat zweieinhalb Stunden gedauert, bis die Szene im Kasten war und da Kühe nicht einfach auf Kommando trinken, hat es nicht immer so geklappt, wie geplant. Um Viertel vor sechs wurde ich wieder entlassen. Statist zu sein, hat mir gefallen. Es war interessant, zu sehen, dass ein paar Minuten eines Filmes, so aufwändig sind. Oft mussten Szenen wiederholt werden, manchmal wegen kleinen Dingen, wie einem dazwischenfunkenden Hund, manchmal aber auch wegen des Lichts, das halt nicht immer so war, wie es hätte sein sollen.
 
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Juli 07|2011

Kaufen Sie Schweizer Fleisch und Schweizer Produkte?

Dörferplatz

Bericht von Irene Reis
Beni Lustenberger, Metzgerei, Menznau
Antoinette Emmenegger, Hausfrau, Geiss
Bernadette Keller, dipl. Bäuerin, Willisau
Bei Konsumenten gibt es im Allgemeinen zwei Gruppen. Die eine Gruppe schaut vor allem auf den Preis und die zweite Gruppe achtet auf die Herkunft. Ich denke, bei uns auf dem Land können sich viele Leute zur zweiten Gruppe zählen. Das liegt bestimmt an der eigenen Herkunft und am Bezug, den sie zur Landwirtschaft haben. Viele Leute haben Landwirte in der Familie oder in der Verwandschaft und sind daher noch fest damit verwurzelt. Die Wurstwaren in unserer Metzg sind ausschliesslich aus Schweizer Fleisch. Und auch sonst stammt fast das gesamte Sortiment das ganze Jahr hinweg aus der Schweiz, Ausnahmen werden deklariert. Sehr viel Fleisch, das wir verkaufen ist von Tieren aus der Napfregion. Somit unterstützen wir die regionale Landwirtschaft. Die Leute, die bei uns einkaufen wissen das, und suchen daher automatisch nach Schweizer oder sogar regionaler Produktion Ich kaufe fast nur Schweizer Fleisch. Manchmal kaufe ich z.B. ein spezielles T-Bone-Steak, das es in dieser Art aus der Schweiz nicht gibt. Aber ansonsten und vor allem bei Poulet oder Truten ist es mir sehr wichtig, dass es aus der Schweiz stammt. So kann man sich sicher sein, dass die Tierhaltung gut ist und dass man ökologisch einkauft. Gemüse und Früchte kaufe ich so gut es geht saisonal, um die Herkunft zu berücksichtigen. Es käme mir beispielsweise nie in den Sinn zu Weihnachten Erdbeeren zu kaufen. In Dorfläden ist die Ware meist aus Schweizer Produktion, da ist es einfach darauf zu achten. Dagegen bieten Grossverteiler das ganze Jahr hinweg das gesamte Sortiment an Gemüse und Früchten an. Da besteht die Gefahr, dass man verlernt, was Saisonprodukte sind, und dass man sich von der grossen Auswahl verleiten lässt. Wir sollten wieder mehr zu den Wurzeln zurückkehren und vor allem das kaufen, was gerade Saison hat. Wir konsumieren sehr viel aus Eigenproduktion. Gemüse, Früchte, Milch, Obst und das meiste Fleisch stammen vom eigenen Hof. Daraus kann ich vieles selber herstellen. Käse bestelle ich beim Käser sicher aus Schweizer Milch. Bei den restlichen Lebensmitteln beachte ich so weit wie dies möglich ist die Herkunft. Natürlich kann dies nicht überall berücksichtigt werden, wie beispielsweise bei Zitrusfrüchten. Für uns als Produzenten ist es sehr wichtig, dass die Leute darauf achten und einheimische Produkte kaufen. Damit wird die Schweizer Landwirtschaft und die Schweizer Wirtschaft im Allgemeinen unterstützt. Ausserdem weiss man woher das Produkt stammt und dass die Qualität stimmt. Man kann die Produktion genau zurückverfolgen. Zudem können durch den Konsum inländischer Produkte die Transportkosten verringert werden und die Wertschöpfung bleibt in der Schweiz.
 
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Juni 06|2011

Was wächst in Ihrem Garten?

Dörferplatz

Bericht von Luzia Mahnig
Sophie Spiess, 73, pensioniert, Menznau
Ruedi Häcki, 67, pensioniert, Menznau
Lisbeth Fellmann, 54, dipl. Bäuerin, Geiss
Ich Die Gartensaison beginnt für mich im März mit dem Pflanzen von Salat und Kefen. Einmal im Monat setze ich erneut Salat, um ihn regelmässig ernten zu können. Im Herbst wachsen bei mir Endivien und Nüsslisalat. So kann ich auch im Winter frischen Salat aus dem Garten holen. Gemüse, Kartoffeln und Zwiebeln sollten nicht vor dem 20. April gesetzt werden und im Mai pflanze ich Bohnen und Lauch. Rund ums Haus habe ich viele Blumen und auf meinem Balkon blühen 45 Geranien. Diesen Frühling waren in meinem Garten Stiefmütterchen, Tulpen und Krokusse zu sehen. Die Blumen sähe ich meistens selber aus. Früher habe ich auch das Gemüse selbst herangezogen, heute kaufe ich die Setzlinge. Insgesamt umfasst mein Garten ca. 200 m2. Ich habe grosse Freude am Gärtnern und verbringe gerne viel Zeit im Garten. Meine Frau Martha und ich kümmern uns gemeinsam um den Garten. Dabei bin ich fürs Jäten zuständig und sie übernimmt das Sähen und Pflanzen. Zudem kümmere ich mich eher um die strengeren Arbeiten. Hauptsächlich wächst Salat in unserem Garten. Im Frühling haben wir Kresse, Ruccola und Kopfsalat angepflanzt. Im Herbst wachsen dann Zuckerhut und Endivien. Wir haben auch Gemüse und einige Blumen im Garten. Im Moment können wir Kohlraben und Erdbeeren ernten. Bald sind auch die Himbeeren reif. Dieses Jahr haben wir ein Blech installiert, um die Schnecken vom Beet abzuhalten. Der Garten ist für mich ein guter Zeitvertreib. Unser Garten ist mit ungefähr 40 m2 zwar nicht so gross, dennoch ist es ein schönes Hobby. Blumen mag ich sehr gerne. In meinem ungefähr 100 m2 grossen Garten hat es auch genügend Platz für die wichtigsten Gemüse, Salate und Kräuter. Das Allermeiste sähe ich selbst an. Zurzeit kann ich unter anderem Kohlraben, Nüsslisalat und Citronenmelisse ernten. Aufgrund der Trockenheit in diesem Frühling blüht und reift dieses Jahr alles ungefähr 14 Tage früher. Ende April haben bereits die ersten Rosen geblüht und Anfang Mai die Lupinen, die sonst erst Ende Mai blühen. Der Selbstversorgungsgedanke ist mir bei meinem Garten sehr wichtig. Beim Kochen verwende ich gerne Zutaten aus dem eigenen Garten. Dann bin ich mir sicher, wie die Pflanzen behandelt wurden. Pflanzenschutzmittel setzte ich beispielsweise nur ein, wenn es unbedingt nötig ist.
 
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Dörferplatz

Mai 05|2011

Wie stehen Sie zu Umweltkatastrophen?

Dörferplatz

Bericht von Peter Haas
Peter Häfliger, Menzberg
Stefan Schmidiger, Geiss
Kobi Stirnimann, Menznau
Ich interessiere mich nicht im Speziellen dafür. Jedoch habe auch ich ein gewisses Interesse an der Katastrophe in Japan. Zum Teil betrifft es ja auch uns, zum Beispiel bei Produkten aus Japan. Ich lese auch meist die Artikel in der Zeitung darüber oder höre mir die Nachrichten im Radio an. Ab und zu wird dann auch mal der Radio lauter gestellt, wenn wieder etwas Neues kommt. Sonst achte ich mich aber nicht im Speziellen auf Umweltkatastrophen, wenn ich beispielsweise meine Ferien buche. Mein Interesse ist allgemein geweckt bei Katastrophen wie jetzt zum Beispiel in Japan. Ich finde, dass man einen gesunden Respekt vor der Natur haben sollte. Auch uns hat es schon mal schlimmer getroffen im Schützenhaus in Menznau. Als eine grosse Wassermenge das Schützenhaus und die Umgebung verwüstet hat. Damals wie auch heute kamen auch bei mir Gedanken auf, dass man vielleicht zu wenig aufgepasst hat. Ich vernehme alles Aktuelle über die Katastrophe in Japan über die Nachrichten in der Zeitung. So eine Situation ist nicht jedem einfach egal. Man macht sich schon teilweise Gedanken darüber, ob so etwas auch hier passieren könnte. Jedoch bin ich der Meinung, dass wir hier einer weniger grossen Gefahr ausgesetzt sind. Da, wie ich meine, die AKW’s in der Schweiz besser kontrolliert werden. Geografisch gesehen leben wir in einem relativ sicheren Gebiet, geschützt von Umweltkatastrophen.
 
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April 04|2011

Was bedeutet Ihnen die Fastenzeit?

Dörferplatz

Bericht von Antonia Wicki
Anton Eiholzer, 86, pensionierter Landwirt
Agnes Eiholzer, 52, Familienfrau, Geiss
Lisbeth Bühler, 49, gelernte Krankenschwester, med. dipl. Masseurin und Hausfrau, Menznau
Heute wird nicht mehr viel gefastet, obwohl es doch eine gute Sache wäre, nach dem üppigen Leben, wo man alles hat, sich selber oder seinen Mitmenschen etwas Gutes zu tun. Wir alten Leute sind ja von der Fastenzeit dispensiert, aber trotzdem denke ich daran und gebe auch etwas ins Fastenopfer und verzichte auf mein abendliches Gläsli Whisky oder Cognac. Früher durfte man während der ganzen Fastenzeit nicht rauchen, das war sehr schwierig. Beim Essen hat sich nicht viel geändert: An Freitagen gab es sowieso nie Fleisch und am Karfreitag und Aschermittwoch assen wir Fisch oder Apfelküchlein. Ich habe das Gefühl, die Fastenzeit kommt wieder mehr auf, wenn auch anders als früher, zum Beispiel mit Fastenwochen. Das wäre jedoch nichts für mich. Ich esse in der Fastenzeit keine Schokolade und Süssigkeiten. Wir leben heutzutage so im Überfluss, da sollte man mal auf etwas verzichten können. Deshalb unterstütze ich auch diejenigen beim Fasten, die den Willen dazu haben, zum Beispiel meine Tochter, die während der Fastenzeit kein Fleisch isst. Als Kind ging ich möglichst oft für die Eltern einkaufen, damit ich Sugus und Guetsli bekam, die ich dann aufbewahrte. Zu Hause gab es in dieser Zeit kein Fleisch und am Karfreitag auch keine Milchprodukte, weil wegen einer Seuche vor langer Zeit ein Versprechen an Gott gemacht worden war. Während der Fastenzeit essen wir in der Familie bewusster und verzichten zum Beispiel auf ein Dessert unter der Woche. Wenn die Kinder aber trotzdem etwas Süsses wollen, müssen sie es sich selber kaufen. Früher habe ich viel strikter gefastet, da das von den Eltern und dem Glauben verlangt wurde. Wir Kinder haben Schokolade, Süsses und Guetsli während der Fastenzeit in einer Box gesammelt und aufbewahrt. Damals ist mir das schwer gefallen, heute habe ich keine Mühe damit. Dieses Jahr mache ich bei einer begleiteten Fastenwoche mit, das heisst, eine Woche lang werde ich mich enthaltsam ernähren. Jeden Abend wird ein einstündiges Treffen in der Gruppe stattfinden, wo wir unsere Erfahrungen besprechen können. Ich bin zuversichtlich, dass ich es schaffen werde!
 
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Dörferplatz

März 03|2011

Wie feiern unsere Fasnachtsvereine die Fasnacht?

Dörferplatz

Bericht von Irene Reis
Beat Schaller, Präsi der Ewige, Konfettiklub
Roman Emmenegger, Schnägge Club änenonde
Urs Sidler, Zapfwälle-Zonft
Unser Konfettiklub besteht aus 25 fasnachtsbegeisterten Mitgliedern. Wir leben ohne Statuten, sind also in allen belangen frei. Jedes Jahr haben wir bestimmte Anlässe im Programm. Das Aufhängen der Konfettis, die das Dorfbild an der Fasnacht verschönern, ist für uns immer ein Highlight. Wir besuchen jedes Jahr einen Fasnachtsumzug, meist in Wolhusen oder der wunderbare Umzug im Menzberg. Unser immer wiederkehrendes Motto sind die Konfettis. Damit wollen wir Farbe und Fröhlichkeit in den grauen Alltag bringen. Ein weiterer Höhepunkt ist das gemeinsame Vorbereiten und Basteln auf den Umzug. Auch treffen wir uns unter dem Jahr immer wieder zu gemütlichen Stunden zusammen. Unser rege besuchter Stamm findet immer am letzten Samstag des Monats statt. Der Hammer ist aber unsere GV, die jeweils am 11.11. stattfindet. Dieses Jahr, im 2011 ein ganz besonders Datum. Ich wünsche nun allen eine wunderbare, farbige, fröhliche und unbeschwerte Fasnacht! Unser Motto dieses Jahr lautet disco connected. Schrille Farben, Rollschuhe und die Discokugel dürfen nicht fehlen. Das Motto kommt jeweils an der GV im Herbst zustande (Leider konnten dieses Jahr folgende Mottos nicht berücksichtigt werden: Die Apokalyptischen Reiter, Reiter der Apokalypse und Apokalypse-Reiter). Am Gosler- und Chorbball wird unser neues Motto traditionell eingeweiht, anschliessend findet man uns an allen Fasnachtspartys in der Umgebung. Wichtig sind uns aber die Umzüge in der Region. Dieses Jahr nehmen wir an der Städtlifasnacht in Willisau, dem Umzug in Romoos und jenem in Ruswil teil. Für unseren Wagen konnten wir eine alte, stillgelegte Disco aus Deutschland erwerben. Wie das, und vor allem wie wir auf Rollschuhen aussehen, seht ihr nur, wenn ihr ebenfalls an die Fasnacht kommt. Wir laden alle zum mittanzen ein und freuen uns auf eine super Disco-Fasnacht! Unser diesjähriges Motto lautet Wilder Westen. Dies wird jeweils im Sommer an einem Grillfest bestimmt. Die Highlights unserer Fasnacht sind die Umzüge, und natürlich der Zunft-Ball im Bahnhöfli. Bereits in der Vorfasnacht waren wir rege unterwegs, wie zum Beispiel im Menzberg oder am Gosler- und Chorbball. Richtig los geht es allerdings am Schmudo mit dem Ball der Bärenzunft in Romoos. Darauf folgen der Güggeliball, der Einzug in Geiss, der Umzug der Schneckenzunft in Wolhusen und dann natürlich unser eigener Zunft-Ball. Dieses Jahr wird die Bar im Bahnhöfli integriert, damit auch die Drink-Liebhaber auf ihre Kosten kommen. Am Dienstag sind wir zum ersten Mal an der Tannenschleipfete in Luthern und am Abend natürlich wieder an der Uslompete in Menznau. Es ist wieder viel los, diese Fasnacht. Daher musste natürlich unser Wagen für die Umzüge dementsprechend hergerichtet werden. Getreu dem Motto steht ein Saloon inklusive Bühne, Klavier und Bar auf unserem Wagen. Die Fasnachtswoche kann kommen!
 
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Februar 02|2011

Wie erleben Sie den Valentinstag?

Dörferplatz

Bericht von Irene Reis und Luzia Mahnig
Lydia Zemp, Landwirtin, Menznau
Karin Lötscher, Floristin Blueme-Boutique Menznau
Hugo Eiholzer, Landgasthof Ochsen, Geiss
Den Valentinstag feiern wir nicht speziell. Ob ich meinem Mann dieses Jahr etwas schenken werde, entscheide ich spontan. Auf jeden Fall würde ich ihm ein Geschenk machen, das er gut brauchen kann und nicht nur etwas symbolisches wie zum Beispiel Pralinen. Über Geschenke am Valentinstag freue ich mich selbstverständlich. Es ist jedoch auch schön, unter dem Jahr spontan etwas geschenkt zu bekommen. Trotzdem ist es ein schöner Brauch, sich an einem besonderen Tag im Jahr etwas zu schenken. Bei Paaren, die sich schon lange kennen, geht es im Alltag möglicherweise vergessen, dem Partner zwischendurch eine Freude zu bereiten. So ist es gut, dass es einen speziellen Tag gibt, an dem man daran denkt, dem Partner etwas zu schenken. Durch meine Arbeit in der Blueme-Boutique komme ich am Valentinstag nicht vorbei. Bereits ein bis zwei Wochen zuvor beginnen wir mit den Vorbereitungen für diesen Tag. Die Gestecke dekorieren wir mit roten Blumen und Herzen. Auch unser Schaufenster richten wir speziell ein. Im Vergleich zu anderen Feiertagen ist der Valentinstag für unsere Boutique jedoch nicht so wichtig. Es sind vor allem jungen Männer, die ihren Partnerinnen an diesem Tag etwas schenken. Frauen und ältere Männer machen bei dieser Tradition weniger mit. Im Gegensatz dazu kaufen an Weihnachten oder am Muttertag fast alle Generationen Geschenke. Ich selber feiere den Valentinstag nicht speziell. Trotzdem freue ich mich, wenn ich an diesem Tag überrascht werde. Dass am Valentinstag im Restaurant mehr läuft, ist mir nie direkt aufgefallen. Da es in dem Sinn kein Feiertag ist, und man somit nicht frei hat, feiert man ihn einfach am Abend. Dieses Jahr ist er sowieso an einem Montag, da haben wir jeweils Ruhetag. Ansonsten wird doch eher mehr Wert auf den Hochzeitstag gelegt, weil er persönlicher ist. Auch am Muttertag oder am weissen Sonntag läuft bei uns mehr im Restaurant. Dort bereiten wir jeweils etwas Spezielles vor. Aber der Valentinstag ist für das Gastgewerbe, so denke ich, nicht der wichtigste Tag in der Agenda. Auch Privat feiern wir ihn nicht gross. Aber ein Blumenstrauss oder eine kleine Aufmerksamkeit gehört schon dazu.
 
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Januar 01|2011

Benutzt ihr die öffentlichen Verkehrsmittel?

Dörferplatz

Bericht von Irene Reis
Markus Unternährer, Betriebsmechaniker Luzerner Kantonsspital, Menznau
Susanne Hodel, Betreuungs-. und Pflegemitarbeiterin, Geiss
Patricia Riedweg, Schülerin, Menzberg
Ich fahre täglich mit dem 6.04 Uhr Zug nach Luzern zur Arbeit. Der ist fast immer pünktlich und es gibt keine Probleme. Im Zug kann ich mich im Gegensatz zum Autofahren erholen. Ich habe den Verkehrsstress nicht und kann stattdessen Zeitung lesen. Perfekt wäre es, wenn es in Menznau einen 20Minuten Kasten gäbe und wenn der Zug in Wolhusen nicht diese lange Wartezeit hätte. Ansonsten bin ich sehr zufrieden und würde jeden ermutigen, auf den Zug umzusteigen. Am Abend sind die Züge zwar meist voll, aber wenn man alleine reist, findet man immer einen Platz. Der Fahrplanwechsel vom 12. Dezember hat keinen Einfluss auf die Züge in Menznau. Neu sind die Flügelzüge, welche sich in Wolhusen trennen, aber auch dies betrifft nicht meine Züge. Auch in der Freizeit benutze ich manchmal den Zug, beispielsweise wenn wir wandern gehen. Nächstes Jahr mache ich die Ausbildung zur Pflegefachfrau in Luzern. Dafür werde ich mit dem Zug pendeln. Momentan benutze ich selten die ÖV. Für die Arbeit fahre ich mit dem Auto nach Wolhusen. Früher in der Schule sind wir von Dambach mit dem Velo nach Geiss und in der Oberstufe über Stettenbach nach Menznau gefahren. Einen Schulbus haben wir nie vermisst, denn auf dem Schulweg haben wir oft viel erlebt. Wenn es fest geregnet hat, hat uns jemand gefahren. Damals haben uns die Autofahrer vorgeworfen es sei störend und gefährlich, wenn wir auf der Strasse nebeneinander fahren. Ich habe es nie verstanden. Heute, als Autofahrerin verstehe ich es. Ein Radweg in der Honauerstrasse wäre bestimmt eine gute Lösung. Den Zug benutze ich nur manchmal für Ausflüge in der Freizeit. Aber nächstes Jahr wird sich dies ja ändern. Ich fahre jeden Tag mit dem Postauto vom Menzberg nach Menznau zur Schule, über den Mittag kurz nach Hause und am Abend wieder nach Hause. Am Morgen hat es gute Verbindungen. Nach der Sagi oder in der Twerenegg ist das Posti meist voll und ein paar müssen stehen. Auch nach der Schule gibt es gute Verbindungen um wieder nach Hause zu kommen. Um 18.40 Uhr fährt das letzte Posti, das ist ein bisschen früh. Wenn ich am Freitag im Jugendraum oder am Samstag sonst in Menznau bin, wäre es toll wenn später noch Eines fahren würde. So muss uns halt immer jemand abholen kommen. Auch so um 10.00 Uhr dürfte es noch eines geben, für den Fall dass ich später Schule habe. Manchmal fahre ich auch in der Freizeit mit dem Posti und dem Zug um etwas zu unternehmen. Bei schönem Wetter nehme ich dafür aber oft das Töffli.
 
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Dörferplatz

Dezember 12|2010

Wie heizen Sie?

Dörferplatz

Bericht von Luzia Mahnig
Peter Pfyffer, 40, Haustechikpl. , Menznau
Joserf Birrer, 46, Elektroinst, Menznau
Jules Stampfli, 73, Pens. Käser, Geiss
Wir haben bei uns zu Hause eine Holzheizung. Diese Heizung muss demnächst erneuert werden. Vermutlich werden wir sie durch eine Wärmepumpe ersetzen. Wärmepumpen sind eine gute Variante, umweltschonend zu heizen. Auch in meinem Beruf stelle ich eine Zunahme von alternativen Energieformen fest. Beim Neu- oder Umbau eines Hauses sind vermehrt umweltfreundliche Heizungen gefragt. Beliebt sind beispielsweise Holzschnitzelfeuerungen, Wärme-pumpenanlagen oder Heizungen, die mit Sonnenenergie unterstützt werden. Öl-Heizungen sind dagegen immer weniger gefragt. Dies obwohl die Investitionskosten für eine Öl-Heizung immer noch erheblich tiefer sind. Früher haben wir mit Öl und Holz geheizt. Im Zuge des Umbaus unseres Hauses, haben wir auf dem Dach eine Solar-Anlage installiert. In der Übergangszeit können wir das Haus nun mit Sonnenenergie beheizen. Im Winter heizen wir weiterhin mit Öl. Und wenn es ganz kalt wird, haben wir im Wohnbereich noch einen Holzofen zur Unterstützung. Die Entscheidung für die Sonnenenergie haben wir vor allem aus idealistischen Gründen getroffen. Aus finanzieller Sicht ist diese umweltfreundliche Anlage nicht profitabel. Die Investitions- und Unterhaltskosten fallen relativ hoch aus. Wir sind jedoch sehr zufrieden mit der Solar-Anlage und würden uns jederzeit wieder für diese Variante entscheiden. Im letzten Winter haben wir unsere Elektroheizung durch eine Erd-Wärmepumpe ersetzt. Dies weil die Elektroheizung nach 25 Jahren erneuert werden musste. Die Installation einer solchen Anlage ist ziemlich aufwändig. Zusätzlich zur Erdsondenbohrung und dem Einbau der Pumpe mussten bei uns auch Radiatoren in allen Zimmern angebracht werden. Die Kosten einer Wärmepumpenanlage fallen relativ hoch aus. Wir konnten jedoch davon profitieren, dass der Bund zu dieser Zeit die Installation von Wärmepumpen subventioniert hat. Bisher sind wir sehr zufrieden mit unserer neuen Heizung.
 
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November 11|2010

Was sagen Sie zu Halloween?

Dörferplatz

Bericht von Peter Haas
Urs Lustenberger, 47, Verkäufer , Menznau
Lea Vogel, 17, lernende Kauffrau, Menzberg
Samuel Schwegler, 14, Schüler, Menznau
Ich feiere Halloween nicht im speziellen den früher kannte man es nicht, also feiere ich es jetzt auch nicht besonders. Halloween kenne ich erst seit wenigen Jahren das es ja ein Brauch aus Amerika ist und nicht aus der Schweiz. Als meine Kinder noch kleiner waren gingen wir am Halloweenabend in einen Wald der extra für Halloween geschmückt wurde, dies machen wir jetzt aber auch nicht mehr. Ich schmücke auch nicht unsere Wohnung speziell für Halloween. Ich werde Halloween wahrscheinlich nur mitbekommen, da wir im Geschäft Zierkürbisse verkaufen. Während meiner Schulzeit habe ich immer Halloween mit meinen Kollegen/innen gefeiert. Meistens schauten wir dabei einen Horrorfilm mit mehreren "grusilige Gestalten". Obwohl ich diese und auch die Horrorfilme überhaupt nicht leiden kann, feierte ich Halloween immer mit. Zweimal verbrachte ich den Halloweenabend in der Gruppenstunde von der Jubla. Wir verkleideten uns sogar als Mumien oder Hexen und gingen von Tür zu Tür nach Süssem betteln. Heute bedeutet mir Halloween nichts mehr, trotzdem werde ich vielleicht mit meinen Kollegen/innen etwas unternehmen, aber nichts Spezielles für Halloween. Meinen Familie und ich schmücken unsere Wohnung nicht im Speziellen. Wir haben aber auch schon ausgehöhlte Kürbisse aufgestellt, doch dies nur wenige Male. Ich kenne Halloween aus Amerika und denke wenn ich das Wort Halloween höre auch gleich an verkleidete Leute die von Tür zu Tür gehen und um Süssigkeiten bitten. Doch dies würde ich nicht machen und ich feiere Halloween auch nicht speziell. Vor einigen Jahren bin ich einmal mit meiner Familie, speziell für Halloween, durch einen geschmückten Wald gelaufen.
 
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Dörferplatz

Oktober 10|2010

Fehlt Ihnen der Frisch Plus?

Dörferplatz

Bericht von Peter Haas
Alfred Bättig, 69, Pensionierter Bahnarbeiter, Menznau
Frederika Ter Pelle, 76, Pensionierter Lehrerin, Menzberg
Gisela Limacher-Stöckli, 35, Hausfrau, kaufm. Angestellte, Geiss
Da ich direkt über dem Frisch Plus wohne, finde ich es sehr schade. Es reut micht sehr, da es für mich ein sehr grosses Sortiment im Frisch Plus hatte. Bis jetzt konnte ich für den schnellen Einkauf in den Frisch Plus gehen ohne dass ich bei Regen nass wurde. Im Winter konnte ich sogar mit den Finken schnell in den Laden gehen. In Menznau gibt es zum Glück doch noch Möglichkeiten zum Einkaufen, ich muss mich aber umgewöhnen. Für mich ändert sich eigentlich nichts da ich auf dem Menzberg oder in Willisau einkaufen gehe. Deswegen kann ich nicht viel dazu sagen, bin aber sehr froh, dass wir hier auf dem Menzberg noch das Chäsilädali haben. In diesem kann ich zwischendurch schnell einkaufen gehen und treffe meistens auch noch Leute mit denen ich mich kurz unterhalten kann. Ich bekomme das mit dem Frisch Plus nur nebenbei mit, da ich sehr wenig in den Frisch Plus einkaufen ging. Aber wenn ich dort einkaufen ging, dann musste ich mit meinen Kindern immer noch einen Abstecher auf den Spielplatz machen. Für den schnellen Einkauf nutze ich die Einkaufsmöglichkeiten in Geiss und geniesse diese auch.