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Februar 02|2012Prakatikum in ChinaEin Tag als Praktikant beim Schweizer General Konsulat in GuangzhouBericht von Christoph IneichenDas Schweizerische Generalkonsulat in Guangzhou ist neben Peking, Shanghai und Hongkong eine von vier Schweizer Vertretungen in China. In den Bereichen Tourismus, Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung und Kultur fungiert die Schweizer Vertretung als wichtiger Brückenbauer zwischen den beiden Ländern. Seit der Eröffnung im Jahr 2006 werden von hier aus unter anderem Kontakte zu lokalen Behörden und Organisationen gepflegt, Schweizer Bürger vor Ort unterstützt oder Visa für chinesische Touristen ausgestellt. Als Praktikant geniesse ich zahlreiche Einblicke in die vielseitigen Tätigkeitsbereiche.An die 100 Schweizer Firmen in Guangdong Guangzhou – auch bekannt unter dem Namen Kanton – entwickelte sich als “Fabrik der Welt” zur bedeutendsten und dynamischsten Wirtschaftsmetropole Südchinas. Die landesweit grösste Import-/ Exportmesse “Canton Fair”, die zweimal jährlich hunderttausende Besucher nach Guangzhou lockt, verdeutlicht die gewaltige wirtschaftliche Triebkraft der Region. Auch an die 100 Schweizer Firmen – tätig in verschiedensten Industriezweigen – haben sich in den sechs südchinesischen Verwaltungszonen innerhalb des konsularischen Zuständigkeitsbereichs niedergelassen. Um ihre Aktivitäten und Investitionen zu fördern, wurde im Konsulat ein sogenannter “Business Hub” – die Wirtschaftsabteilung – eröffnet. Sei es als Vermittler potentieller Geschäftspartner oder als Förderer chinesisch-schweizerischer Zusammenarbeit, werden die Schweizer Firmen von hier aus je nach Bedarf unterstützt.
Januar 01|2012Die Menznauerin Evelyne Kunz bei Tele 1Ein Tag als Programmsupporterin SendeablaufBericht von Luzia Mahnig
Bei Tele 1 stellt Evelyne Kunz den korrekten Ablauf des Fernsehprogramms sicher. Zusammen mit ihrem vierköpfigen Team ist sie zuständig dafür, dass die Fernsehbildschirme der Zuschauer beim Einschalten von Tele 1 nicht leer bleiben. Der 3dp hat sie von ihrem teils hektischen, aber immer spannenden Arbeitsalltag erzählt.
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November 11|2011
Ein Tag als Buchrestaurator
Der Menznauer Patrick Birrer erzählt aus seinem Berufsalltag
Bericht von Peter Haas
Patrick Birrer aus Menznau arbeitet im Staatsarchiv Luzern als Buchrestaurator. So erhält er beschädigte Bücher zur Wiederherstellung wie zum Beispiel Protokolle über den Kauf von Liegenschaften. Da es diese handschriftlichen Protokolle nur einmal gibt, werden sie von der Archivleitung als sehr bedeutungsvoll eingestuft.
Wenn Patrick am Morgen im Staatsarchiv seinen Arbeitstag startet, beginnt sein Tag mit dem Weiterführen der Arbeit des letzten Tages. Dementsprechend nimmt er das Buch, welches am Vortag bearbeitet wurde, aus der Buchbinderpresse. Dieser Band musste am Vortag komplett zerlegt und die Risse mit Japanpapier und Kleister geschlossen werden. Danach kamen die einzelnen Blätter zwischen Kartons über Nacht zum Trocknen in die Presse. Nachdem er nun die Blätter aus der Presse genommen hat, schneidet Patrick das überstehende Japanpapier der Rissreparaturen ab und sortiert die Doppelseiten nach ihrer Seitenzahl. Diese Doppelseiten legt er dann zu sogenannten Lagen zusammen und bildet so den Buchblock wieder.
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