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Mehr und mehr chinesische Touristen
In separaten Räumlichkeiten des Generalkonsulats befindet sich die Visa-Abteilung. Hier werden Visa für Geschäfts-, Touristen- oder Besucherreisen in die Schweiz ausgestellt. Im letzten Jahr waren es über 50% mehr als noch 2010. Der für den Schweizer Tourismus sehr erfreuliche Andrang stellt die fünf Visa-Mitarbeiter allerdings vor grosse Herausforderungen: Antragsformulare, Einladungsschreiben, Reiseschutzversicherung, Nachweis über Erwerbstätigkeit und und und – all dies (in Chinesisch) muss geprüft und bearbeitet werden. Und auch wenn einzelne Besucher mehrmals weggeschickt werden müssen, weil einige der verlangten Dokumente fehlen, so ist es aufgrund der Schengen-Vorschriften, welche eingehalten werden müssen.. Nebst Einzelfällen, bei denen ein lautes Wort wohl manchmal nötig ist, verläuft der Prozess aber meist reibungslos.
Ein Stück Schweizer Kultur in Guangzhou
Meine Aufgaben als Praktikant liegen hauptsächlich in der Kulturabteilung. Hier steht die Förderung der grenzüberschreitenden kulturellen Zusammenarbeit im Fokus. Die Region um Guangzhou hat kulturell einiges zu bieten: Kulinarische Köstlichkeiten, die wohl nirgends auf der Welt vielfältiger sind oder die Guangdong Oper, welche mit chinesischer Kampfkunst, Akrobatik, Gesang, Musik und schauspielerischer Höchstleistung seit Jahrhunderten viele Zuschauer anlockt, gehören ohne Zweifel zum Stolz vieler Guangzhouer.
Mit verschiedenen Veranstaltungen aus den Bereichen Musik, Kunst, Sprache, Esskultur, Bildung oder Forschung wird der chinesischen Öffentlichkeit auch das Schweizer Kulturschaffen etwas näher gebracht . Im nächsten Monat ist beispielsweise eine Film-Ausstellung geplant. Elf Schweizer Künstler, die in Hollywoods Filmindustrie an bekannten Filmen wie Fluch der Karibik, Ratatouille oder Herr der Ringe mitgewirkt haben, werden unter dem Titel „Swiss Design in Hollywood“ ihr Schaffen der chinesischen Öffentlichkeit präsentieren. Mit Event-Vorbereitungen von der Budgetplanung über Presseberichterstattung bis hin zu Verhandlungen mit den Kuratoren und Schreiben der Grussworte zur Eröffnung ist mein Arbeitstag mit äusserst interessanten Tätigkeiten gefüllt. Die Arbeit bereitet mir grosse Freude, wenn ich beispielsweise an die vielen interessierten chinesischen Besucher, oder an das grosse Medieninteresse bei diesem Projekt denke.
Von meinem Büro im 27. Stock des “Guangsheng” Wolkenkratzers zeigt sich die turmreiche Silhouette der Neustadt von ihrer schönsten Seite. Die Dunkelheit bricht bald ein, wenn ich mich abends jeweils zurück in den Stadtverkehr begebe und in den hoffnungslos überfüllten Stadtbus steige, der mich nach Hause befördern soll. Um diese Zeit ist das Gedränge auch nichts Aussergewöhnliches, denn ich befinde mich mitten im Stossverkehr Guangzhou‘s – einer äusserst belebten Vierzehn-Millionen-Metropole. Da bleiben Schweizer Verhältnisse manchmal doch recht klein!
In separaten Räumlichkeiten des Generalkonsulats befindet sich die Visa-Abteilung. Hier werden Visa für Geschäfts-, Touristen- oder Besucherreisen in die Schweiz ausgestellt. Im letzten Jahr waren es über 50% mehr als noch 2010. Der für den Schweizer Tourismus sehr erfreuliche Andrang stellt die fünf Visa-Mitarbeiter allerdings vor grosse Herausforderungen: Antragsformulare, Einladungsschreiben, Reiseschutzversicherung, Nachweis über Erwerbstätigkeit und und und – all dies (in Chinesisch) muss geprüft und bearbeitet werden. Und auch wenn einzelne Besucher mehrmals weggeschickt werden müssen, weil einige der verlangten Dokumente fehlen, so ist es aufgrund der Schengen-Vorschriften, welche eingehalten werden müssen.. Nebst Einzelfällen, bei denen ein lautes Wort wohl manchmal nötig ist, verläuft der Prozess aber meist reibungslos.
Ein Stück Schweizer Kultur in Guangzhou
Meine Aufgaben als Praktikant liegen hauptsächlich in der Kulturabteilung. Hier steht die Förderung der grenzüberschreitenden kulturellen Zusammenarbeit im Fokus. Die Region um Guangzhou hat kulturell einiges zu bieten: Kulinarische Köstlichkeiten, die wohl nirgends auf der Welt vielfältiger sind oder die Guangdong Oper, welche mit chinesischer Kampfkunst, Akrobatik, Gesang, Musik und schauspielerischer Höchstleistung seit Jahrhunderten viele Zuschauer anlockt, gehören ohne Zweifel zum Stolz vieler Guangzhouer.
Mit verschiedenen Veranstaltungen aus den Bereichen Musik, Kunst, Sprache, Esskultur, Bildung oder Forschung wird der chinesischen Öffentlichkeit auch das Schweizer Kulturschaffen etwas näher gebracht . Im nächsten Monat ist beispielsweise eine Film-Ausstellung geplant. Elf Schweizer Künstler, die in Hollywoods Filmindustrie an bekannten Filmen wie Fluch der Karibik, Ratatouille oder Herr der Ringe mitgewirkt haben, werden unter dem Titel „Swiss Design in Hollywood“ ihr Schaffen der chinesischen Öffentlichkeit präsentieren. Mit Event-Vorbereitungen von der Budgetplanung über Presseberichterstattung bis hin zu Verhandlungen mit den Kuratoren und Schreiben der Grussworte zur Eröffnung ist mein Arbeitstag mit äusserst interessanten Tätigkeiten gefüllt. Die Arbeit bereitet mir grosse Freude, wenn ich beispielsweise an die vielen interessierten chinesischen Besucher, oder an das grosse Medieninteresse bei diesem Projekt denke.
Von meinem Büro im 27. Stock des “Guangsheng” Wolkenkratzers zeigt sich die turmreiche Silhouette der Neustadt von ihrer schönsten Seite. Die Dunkelheit bricht bald ein, wenn ich mich abends jeweils zurück in den Stadtverkehr begebe und in den hoffnungslos überfüllten Stadtbus steige, der mich nach Hause befördern soll. Um diese Zeit ist das Gedränge auch nichts Aussergewöhnliches, denn ich befinde mich mitten im Stossverkehr Guangzhou‘s – einer äusserst belebten Vierzehn-Millionen-Metropole. Da bleiben Schweizer Verhältnisse manchmal doch recht klein!







