3doerferpost
Geschichte
Gründung im Jahre 1990
Im Jahre 1990 wollte es der Zufall, dass unabhängig voneinander sowohl Josef Ineichen wie auch Martin Schwegler dem Gemeindeammann Mauritz Näf gegenüber erwähnten, dass es für Menznau gut wäre, wenn man eine Gemeindezeitung hätte. Schliesslich sassen die beiden Initianten zusammen und aus der Idee wurde ein konkretes Ziel. Zuerst galt es ein Redaktionsteam auf die Beine zu stellen. Weiter hatte man für die Finanzierung zu sorgen. Neben geplanten Inserateneinnahmen sprachen der Gewerbeverein Menznau und die Gemeinde Menznau einen Betrag.
Ursprünglich plante man eine Zeitung mit sechs bis acht Seiten. Als es dann ernst wurde und im Januar 1991 die erste Auflage erschien, hatte diese bereits einen Umfang von 16 Seiten. Im Vergleich dazu sind in den heutigen Ausgaben in der Regel 36 Seiten enthalten. Seit Gründung der Zeitung stellt sich Beat Schaller als freier Mitarbeiter und Korrekturleser für die 3dörferpost zur Verfügung.
Der Verein “3-Dörferpost” / Ab- und Neuzuzüge
Im 19. Dezember 1997 wurde unter der Leitung vom damaligen Gemeindepräsidenten Peter Ottiger im Säli des Restaurants Lamm der Verein „3-Dörferpost“ gegründet. Gründungsmitglieder sind die Einwohnergemeinde, die drei Kirchgemeinden, die Koorporation und der Gewerbeverein. Infolge des Rückzugs von Martin und Sonja Schwegler aus dem Team der 3dörferpost, machte es Sinn die Gemeindezeitung auf eine klare rechtliche Grundlage zu stellen.
An der jährlich stattfindenden Generalversammlung wird der Jahresbericht des Präsidenten abgenommen, Rechnung und Budget genehmigt sowie Wahlen vorgenommen. Zum Vereinspräsidenten wurde Gemeinderat Xaver Vogel bestimmt, der im Rat auch das entsprechende Ressort Kultur innehalt. Als Geschäftsführerin stelle sich Jolanda Riedweg-Egli zur Verfügung.
Als Ergänzung kam schliesslich die Bildung eines Redaktionsrates hinzu. Dieses Gremium ist nicht mit dem Redaktionsteam zu verwechseln. Während das Redaktionsteam nämlich weiterhin die Zeitung in Eigenverantwortung herstellt, hat der Redaktionsrat beratende Funktion. Er soll dem jugendlichen Team von Redaktoren zur Seite stehen und ihnen durch Beratung helfen, eine attraktive und lesenswerte Gemeindezeitung herzustellen, ohne selber zur Feder, bzw. in die Tasten zu greifen.
In der Umstrukturierungsphase der 3dörfperpost hatte auch das Redaktionsteam mit Personalschwierigkeiten zu kämpfen. Nachdem neben Martin Schwegler und Josef Ineichen auch Herbert Meier, Sandra Huber, Stefan Kurmann und Ursula Reis das Team verlassen hatten, bekamen Edgar Matter und Manuel Terrier Unterstützung durch Alex Lötscher und Sämi Portmann. Diese beiden übernahmen nicht nur das Layout, sondern auch einen Teil der Journalistenarbeit. Alex Lötscher war zusätzlich als Chefredaktor Anlaufstelle für die Journalisten und verantwortlich für die endgültige Produktion. Als Nachfolger von Alex Lötscher konnte Lorenz Schaffner gefunden werden. Anfang März 2000 kehrte Martin Schwegler kurzfristig zur 3dörferpost zurück und übernahm ad interim die Aufgabe des Präsidenten. Am 1. August 2000 wechselte die Geschäftsleitung der 3dörferpost an Cornelia Bühler-Lingg. Sie übernahm die verantwortungsvolle Aufgabe von Jolanda Riedweg. Gleichzeitig verliess Sämi Portmann das Team. Neu zum Team waren Fabienne Roth und Katrin Randa gestossen. Nach einen Jahr konnte ein neuer Präsident für die Dorfzeitung in der Person von Adrian Duss, Bankverwalter, gefunden werden.
Lorenz Schaffner verliess uns nach drei Jahren. Seine Aufgabe als Chefredaktor und Verantwortliche für das Layout übernahm Fabienne Roth.
Im Jahre 2005 übernehmen die Layoutverantwortung Katrin Randa und Raphael Vogel und das Redaktionsteam bestand aus: Katrin Randa, Benedikt Vogel, Christoph Ineichen, Lukas Ineichen, Raphael Vogel, Fabienne Roth, Franziska Lustenberger und Elias Vogel. Ab dem März 2005 übernahm Doris Wicki die Geschäftsleitung, da Cornelia Bühler Lingg aus persönlichen Gründen zurücktrat.
Der Redaktionsrat setzte sich aus Philome Hocher, Agnes Bühler, Claudia Reis und Stefan Roos zusammen.
Seit dem Jahr 2005 sind erneut personnelle Veränderungen vorgenommen worden. Die aktuelle Präsidentin Frida Fölmli übernahm ihr Amt im Jahr 2007, und das sehr junge Redaktionsteam wird seit dem Jahr 2010 von Sabina Gohl aus Menzberg geführt.
Grosse Unterstützung in der Gemeinde
Die Umsetzung der Idee einer monatlich erscheinenden Gemeindezeitung wäre unmöglich gewesen, wenn die Unterstützung in der ganzen Gemeinde nicht vorhanden gewesen wäre. Eine besondere Rolle spielten und spielen die Inserateeinnahmen. Bei einem jährlichen Einnahmenbudget von heute rund Fr. 80'000.00 jährlich machen die Inserateeinnahmen gegen Fr. 30'000.00 aus. Angesichts dieser Zahl wird illustriert, wie stark die Zeitung von unserem einheimischen Gewerbe mitgetragen wird. Ohne die Unterstützung der Gewerbler wäre also die 3dörferpost zumindest in dieser Form nicht denkbar.
Zugute kam uns auch, dass wir von Beginn weg die neu zur Verfügung stehende Technik der Personalcomputer nutzten. So konnten wir die Zeitung bis zur Druckfertigkeit völlig selber gestalten. Mit Ernst Wicki wurde für den ersten Titelschriftzug ein Fachmann zugezogen, ansonsten aber entwickelten wir das Erscheinungsbild selber. Ohne grosse Probleme war es dann möglich, das „Outfit „ der 3dörferpost zu verbessern. Beispielsweise ist seit 2006 die gesamte Zeitung digital im Büro der 3Dörferpost erstellt, bevor sie dann nach Willisau zur Druckfertigung gesandt wird. Diese Nähe führte zu einer hohen Identifikation des Redaktionsteam mit der Zeitung. Anfänglich wurde die Zeitung hauptsächlich bei Josef Ineichen hergestellt, danach im Büro von Martin Schwegler und heute im eigenen Büro im Gemeindehaus.
Neues Erscheinungsbild zum Millenium
Mit der Augustausgabe im Jahr 2000 änderte die 3dörferpost das Erscheinungsbild. Der Menznauer Illustrator Benno Unternährer bearbeitete für unsere Dorfzeitung die Grafik des neuen Layouts. Er schuff für unsere Zeitung ein modernes, aber trotzdem heimeliges Outfit. Für den Titelschriftzug wählte er einen Holzletterdruck. Der Holzletterdruck ist älteste Hochdruckverfahren. Diese Druckart wurde früher bei Zeitungen für Titelschriftzüge angewendet.
Auch nach mehr als zwölf Jahren sind die ursprünglichen Zielsetzungen gleich geblieben. Wir wollen in erster Linie eine Zeitung von Menznauern, Geissern und Menzbergern für Menznau, Geiss und Menzberg erstellen. Die Vereine sollen ein Forum erhalten, wo sie ihre zahlreichen Aktivitäten darstellen können. Es soll Platz für kulturelle und historische Beiträge über unsere engere Heimat vorhanden sein. Über die Geschehnisse in der Gemeinde wollen wir sachgerecht beichten, der reisserische Stil ist nicht der Unsrige. Wir gehen davon aus, das Leute, die über die Vorgänge in der Gemeinde informiert sind, sich besser zuhause fühlen. Wir wollen also mit der 3dörferpost auch ein Stück Heimat schaffen. Wir glauben, dass uns dies in den letzten Jahren gelungen ist. Wir arbeiten daran, dass es auch in Zukunft so bleibt.
Abschliessend danken wir allen, die in irgendeiner Form zum guten Gelingen unserer Zeitung beitragen. Wir danken auch für das Verständnis für unsere Fehler, die halt manchmal passieren. Wir sind keine Profis und werden es wohl nie werden.
Jubiläum zum 18. Geburtstag
Das Jahr 2009 stand ganz im Zeichen des 18-Jahre-Jubiläums. Ein kleines OK, unter der Leitung von Elias Vogel hat die Jubiläums-Aktivitäten an die Hand genommen. Der Höhepunkt war die Jubiläumsfeier vom 12. September, die Jubiläums-Ausgabe der 3dörferpost und natürlich die Übergabe des Anerkennungspreises der Gemeinde Menznau. Diese Tatsache darf uns mit Stolz und Genugtuung erfüllen. Es gibt immer wieder Leute, welche von der 3dörflipost sprechen. Aber unsere Zeitung ist im letzten Jahr definitiv den Kinderschuhen entwachsen und gehört jetzt zu den „Erwachsenen“.








